"... die Chymie anwendbarer und gemeinnütziger zu machen." Wissenschaftlicher Orientierungswandel in der Chemie des 18. Jahrhunderts

Meinel, Christoph (1984) "... die Chymie anwendbarer und gemeinnütziger zu machen." Wissenschaftlicher Orientierungswandel in der Chemie des 18. Jahrhunderts. Angewandte Chemie 96, pp. 326-334.

[img]
Preview

PDF - Requires a PDF viewer such as GSview, Xpdf or Adobe Acrobat Reader
1347Kb

Abstract

Im Jahre 1751 führte der schwedische Chemiker Johan Gottschalk Wallerius die Unterscheidung von „reiner” und „angewandter” Chemie ein, die sich rasch durchsetzte und von den übrigen Naturwissenschaften übernommen wurde. Dahinter stand programmatisch eine neue Wissenschaftskonzeption von der Chemie, die den Kenntnisstand und die Leistungsfähigkeit des Faches auf den allgemeinen und ökonomischen Nutzen hin ausrichtete und der Chemie einen neuen Platz im System der Wissenschaften sowie in der Gesellschaft zuwies. Die Motive und Ursachen des damit verbundenen wissenschaftlichen Orientierungswandels verdeutlichen die sozialen und institutionellen Bedingungen, unter denen sich das Fach zu einer selbständigen akademischen Disziplin entwickelt hat.

Item Type:Article
Institutions: Philosophy, Art, and Society > Institut für Philosophie > Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte (Prof. Dr. rer. nat. Christoph Meinel)
Subjects:900 History & geography > 900 Geography & history
000 Computer science, information & general works > 000 Generalities, Science
Status:Published
Refereed:Unknown
Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Universitätsbibliothek Regensburg
Deposited On:10 Mar 2010 12:50
Last Modified:21 Jul 2011 00:22
Item ID:13322
Owner Only: item control page