Das T1G3-Urothelkarzinom der Harnblase

Jakse, G. and Loidl, W. and Seeber, G. and Hofstädter, Ferdinand and Marberger, H. (1985) Das T1G3-Urothelkarzinom der Harnblase. Aktuelle Urologie = Aktuel. Urol. 16, pp. 304-308.

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Abstract

Von Januar 1969 bis Dezember 1977 wurden 172 Patienten erstmals wegen eines TAT1-Übergangszellkarzinoms der Harnblase operiert. Der Ersttumor wurde in jedem Fall durch transurethrale Resektion entfernt. Eine zusätzliche Behandlung erfolgte bei Patienten mit Carcinoma in situ oder Tumorprogression. Die durchschnittliche Beobachtungszeit beträgt 106 Monate. Die Rezidivrate für T1G3-Tumoren (4,08) ist ebenso wie die Tumorprogressionsrate (32,5%) signifikant höher als jene aller anderen oberflächlichen Tumoren. Die Zahl der ersten Tumorrezidive, die an der gleichen Stelle auftreten, nimmt mit dem Tumorgrad zu (T1G3-Tumor = 74%). Patienten mit T1G3-Tumoren, die eine Tumorprogression aufwiesen, unterscheiden sich von jenen ohne Progression in der Anzahl der Tumoren, Rezidivrate, durchschnittlichem Intervall bis zum ersten Rezidiv und Art der Tumorinfiltration. 11 von 13 Patienten, die am Tumor oder tumorbedingten Ursachen verstarben, hatten anfänglich ein T1G3-Karzinom. Entsprechend dieser Ergebnisse ist bei Patienten mit T1G3-Karzinomen eine zusätzliche Behandlung wie lokale Chemo-, Immuno- oder Phototherapie erforderlich, um eine Tumorprogression zu verhindern.

Item Type:Article
Institutions: Medicine > Lehrstuhl für Pathologie
Identification Number:
ValueType
10.1055/s-2008-1062595DOI
Subjects:600 Technology > 610 Medical sciences Medicine
Status:Published
Refereed:Unknown
Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Gertraud Kellers
Deposited On:21 May 2010 08:09
Last Modified:21 May 2010 08:09
Item ID:14983
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