Was leisten Tumorregister für die Qualitätssicherung in der Onkologie?

Hölzel , D. and Hofstädter, Ferdinand (2008) Was leisten Tumorregister für die Qualitätssicherung in der Onkologie? Der Onkologe 14 (12), pp. 1220-1233.

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Abstract

Klinische Krebsregister, im engen Verbund mit epidemiologischen Registern, sind unerlässlich für die Bewertung der onkologischen Versorgung. Bedingt durch neue Versorgungsstrukturen und Entwicklungen (evidenzbasierte Leitlinien, neue Formen der Zentrenbildung, neue, meist multimodale Therapiekonzepte, gesteigerter Wunsch von Patienten und Kostenträgern nach Leistungstransparenz) rücken klinische Krebsregister zunehmend in das Zentrum der onkologischen Versorgung. Nur durch sektorübergreifende, patientenbegleitende Dokumentation kann die Ergebnisqualität all dieser neuen Entwicklungen bewertet werden. Die Vollzähligkeit der durch klinische Krebsregister erhobenen Daten und ihre Qualität ist nach wie vor in Deutschland heterogen und maßgeblich beeinflusst durch sehr heterogene Rahmenbedingungen. Durch verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Registern („Forum“) und Öffnung zu Politik, Kostenträgern, Fachgesellschaften und Patientenvertretungen („Kooperationsverbund“) konnte die Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert werden. So konnten beim Krebskongress 2008 34 Register aus 12 Bundesländern therapie- und verlaufsbezogene qualitätsorientierte Daten von über 540.000 Patienten der 4 häufigsten Tumoren darstellen.

Item Type:Article
Institutions: Medicine > Lehrstuhl für Pathologie
Identification Number:
ValueType
10.1007/s00761-008-1509-8DOI
Subjects:600 Technology > 610 Medical sciences Medicine
Status:Published
Refereed:Unknown
Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Gertraud Kellers
Deposited On:17 Jun 2010 10:48
Last Modified:17 Jun 2010 10:48
Item ID:15318
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