Kreditrationierung, Arbeitslosigkeit und Konjunkturschwankungen

Arnold, Lutz G. (2000) Kreditrationierung, Arbeitslosigkeit und Konjunkturschwankungen. Kredit und Kapital 33 (4), pp. 521-547.

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Abstract

Greenwald und Stiglitz schlagen vor, Konjunkturfluktuationen durch das Zusammenspiel von Unvollkommenheiten in Kapitalmarkt und Arbeitsmarkt zu erklären: Wegen Kapitalmarktunvollkommenheit schwankt die Arbeitsnachfrage der Unternehmen mit ihrer Eigenkapitalausstattung; wegen Arbeitsmarktunvollkommenheit schwanken mit der Arbeitsnachfrage auch Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Dabei machen Greenwald und Stiglitz von der Annahme Gebrauch, daß die Firmen bankrottscheu sind; das ist der Grund, weshalb bei weniger Eigenkapital, mithin akuterem Bankrottrisiko, ihre Arbeitsnachfrage abnimmt. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, daß diese eher unkonventionelle Annahme abdingbar ist: Statt ihrer kann man unterstellen, daß bankrottaverse Banken auf Änderungen der Bilanzposition der Unternehmen mit Änderungen im Ausmaß der Kreditrationierung reagieren. Die Verwandtheit der beiden Ansätze wird pointiert, indem ein Modell entwickelt wird, in dem beide Ansätze zu exakt identischen Gleichgewichtswerten für Zins, Kreditvolumen, Lohn, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Produktion führen.

Item Type:Article
Institutions: Business, Economics and Information Systems > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Lehrstuhl für Theoretische Volkswirtschaft (Prof. Dr. Lutz Arnold)
Interdisciplinary subject network:Immobilien- und Kapitalmärkte
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http://www.kredit-und-kapital.de/archiv/2000-4.htmlPublisher
Subjects:300 Social sciences > 330 Economics
Status:Published
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Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Universitätsbibliothek Regensburg
Deposited On:24 Jun 2010 07:01
Last Modified:23 Sep 2010 09:17
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