P4-Liganden mit maximaler Elektronendonorfähigkeit *1: II. [Fe(CO)4(μ-P2)2μ-Fe2(CO)62]—ein Komplex mit einer ungewöhnlich stabilisierten P4-Einheit

Scheer, Manfred and Dargatz, Manfred and Schenzel, Karla (1992) P4-Liganden mit maximaler Elektronendonorfähigkeit *1: II. [Fe(CO)4(μ-P2)2μ-Fe2(CO)62]—ein Komplex mit einer ungewöhnlich stabilisierten P4-Einheit. Journal of Organometallic Chemistry 435 (1-2), pp. 123-132.

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Abstract

Die Reaktion von weißem Phosphor mit Fe2(CO)9 in siedendem Benzol führt zur Bildung von [Fe(CO)4 (μ-P2)2μ-Fe2(CO)62] (1). Die Strukturbestimmung von 1 erfolgt durch die Kristallstrukturanalyse; Raumgruppe P21 / c mit a 1718.3(6), b 1038.3(3), c 2016.8(5) pm, β 115.87(2)° bei −95°C. Die asymmetrische Einheit enthält zwei halbe Moleküle, deren andere Hälfte durch kristallografische Inversion ergänzt wurde. Eine rechteckiger P4-Ligand wird an den kurzen Seiten (d(PP) = 213.0(3) bzw. 212.4(4) pm) von jeweils einer [Fe(CO)4]-Gruppe überbrückt, während die langen Kanten (d(PP) = 260.3(3) bzw. 260.3(4) pm) von [Fe2(CO) 6]-Einheiten zusammengehalten werden. Die vier P-Atome und die beiden Fe-Atome der [Fe(CO)4]-Einheiten bilden eine Ebene zu der senkrecht die [Fe2(CO)9]-Gruppen angeordnet sind. In einer ungewöhnlichen Elektronenverteilung stellt der P4-Ligand 16 Valenzelektronen dem Gesamtkomplex zur Verfügung.

Item Type:Article
Institutions: Chemistry and Pharmacy > Institut für Anorganische Chemie > Chair Prof. Dr. Manfred Scheer
Identification Number:
ValueType
10.1016/0022-328X(92)83465-TDOI
Subjects:500 Science > 540 Chemistry & allied sciences
Status:Published
Refereed:Unknown
Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Martin Kaiser
Deposited On:12 Jul 2010 14:32
Last Modified:21 Jul 2011 00:33
Item ID:15815
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