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Gregory, Terry

Rising labour market inequality: Regional disparities and wage-setting institutions

Gregory, Terry (2015) Rising labour market inequality: Regional disparities and wage-setting institutions. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 25 Feb 2015 14:46
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.31346


Zusammenfassung (Englisch)

This cumulative dissertation reflects on labour market inequalities from two perspectives. The first deals with the role of geography in shaping inequalities in an aging knowledge-based economy. In particular, it explores recent trends in demographic aging for regional labour markets in Germany, investigates the causal link between an aging workforce and regional innovation and examines the role ...

This cumulative dissertation reflects on labour market inequalities from two perspectives. The first deals with the role of geography in shaping inequalities in an aging knowledge-based economy. In particular, it explores recent trends in demographic aging for regional labour markets in Germany, investigates the causal link between an aging workforce and regional innovation and examines the role of selective migration in shaping regional disparities. The results demonstrate that location matters in an aging economy where regions are increasingly becoming polarized due to agglomeration forces and urbanisation trends. However, the thesis also shows opportunities for regions to enhance their innovation performance by exploiting knowledge externalities between young and older workers. The second perspective deals with the economic effects of minimum wages as one important policy instrument targeted at reducing inequalities. In particular, it investigates both employment effects as well as the effects on earnings and wage inequality of a sectoral minimum wage in Germany, where the minimum wage bites extraordinary hard by international standards. The results show that a minimum wage geared towards low-wage workers may not only increase their own earnings, but also render unexpected side effects for workers located higher up in the wage distribution, including reduced employment chances among qualified workers and diminished returns to skills.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Diese kumulative Dissertation befasst sich mit Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt aus zwei Perspektiven. Die erste beleuchtet die Rolle der Lokalität für steigende Ungleichheiten in einer alternden und wissensbasierten Ökonomie. Die Dissertation liefert insbesondere eine Beschreibung aktueller Alterungsprozesse in deutschen Regionen, untersucht den regionalen Innovationseffekt einer alternden ...

Diese kumulative Dissertation befasst sich mit Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt aus zwei Perspektiven. Die erste beleuchtet die Rolle der Lokalität für steigende Ungleichheiten in einer alternden und wissensbasierten Ökonomie. Die Dissertation liefert insbesondere eine Beschreibung aktueller Alterungsprozesse in deutschen Regionen, untersucht den regionalen Innovationseffekt einer alternden Erwerbsbevölkerung und beleuchtet die Rolle bildungsselektiver Wanderungsströme für regionale Disparitäten. Die Resultate demonstrieren die Bedeutung der Lokalität im demografischen Wandel, wo sich Regionen aufgrund von Agglomerations- und Urbanisierungstendenzen zunehmend polarisieren. Die Arbeit zeigt allerdings auch Chancen für Regionen mit einer alternden Erwerbsbevölkerung auf, die ihre Innovationskraft durch den Wissensaustausch zwischen Jung und Alt weiter erhöhen können. Die zweite Perspektive der Dissertation beschäftigt sich mit den ökonomischen Wirkungen von Mindestlöhnen als ein beliebtes Politikinstrument zur Bekämpfung von Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeit untersucht insbesondere die Beschäftigungseffekte sowie die Lohnwirkungen eines branchenspezifischen Mindestlohnes in Deutschland, wo die Eingriffsintensität vom Mindestlohn auch im internationalen Vergleich außergewöhnlich hoch ist. Die Resultate zeigen, dass ein Mindestlohn zwar für die erhofften Lohnsteigungen bei Geringverdienern sorgt, allerdings auch einige Nebenwirkungen bei qualifizierten Facharbeitern im Sektor hervorruft, einschließlich verringerte Beschäftigungschancen von Facharbeitern und eine gesunkene Bildungsrendite.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum25 Februar 2015
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Dr. Joachim Möller
Tag der Prüfung26 Januar 2015
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Lehrstuhl für Empirische Makroökonomie und Regionalökonomie (Prof. Dr. Joachim Möller)
Wirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Lehrstuhl für Empirische Makroökonomie und Regionalökonomie (Prof. Dr. Joachim Möller)
Klassifikation
NotationArt
C21Journal of Economics Literature Classification
J11Journal of Economics Literature Classification
J31Journal of Economics Literature Classification
J38Journal of Economics Literature Classification
R11Journal of Economics Literature Classification
R12Journal of Economics Literature Classification
R23Journal of Economics Literature Classification
Stichwörter / Keywordsregional disparities, demographic aging, selective migration, wage inequality, minimum wages, regionale Disparitäten, demografische Alterung, selektive Migration, Lohnungleichheit, Mindestlöhne
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-313462
Dokumenten-ID31346

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