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Blankenhorn, Cornelia

Die Neuregelung der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen durch § 839 a BGB

Blankenhorn, Cornelia (2005) Die Neuregelung der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen durch § 839 a BGB. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 01 Dez 2005 07:03
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10361


Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen, wie sie das BGB mit der Aufnahme des § 839 a BGB nunmehr vorsieht. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil wird die Person des Sachverständigen aus einem eher allgemeinen Blickwinkel betrachtet. Dabei geht es u. a. darum, die fachlichen Anforderungen eines Gutachers zu klären, sowie ...

Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen, wie sie das BGB mit der Aufnahme des § 839 a BGB nunmehr vorsieht. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil wird die Person des Sachverständigen aus einem eher allgemeinen Blickwinkel betrachtet. Dabei geht es u. a. darum, die fachlichen Anforderungen eines Gutachers zu klären, sowie einen Überblick über die verschiedenen Typen von Sachverständigen zu verschaffen.
Im zweiten Teil wird näher auf den gerichtlichen Sachverständigen als solchen eingegangen. Hier wird erörtert, wann ein gerichtlicher Sachverständiger beizuziehen ist, nach welchen Kriterien dessen Auswahl erfolgt, worin dessen Aufgaben bestehen und in welchen Funktionen ein Sachverständiger überhaupt in einen Prozess berufen werden kann.
Der dritte Teil geht dazu über, die Rechtslage zur Haftung des gerichtlichen Sachverständigen vor der Einführung des § 839 a BGB darzustellen. Mangels spezieller Anspruchsgrundlagen wird zunächst in einem kurzen Exkurs aufgezeigt, weshalb eine vertragliche Haftung nicht in Frage kommt. Der Schwerpunkt dieses Teils folgt auf der sich anschließenden Darstellung einer deliktischen Haftung, wobei die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sowie des Bundesverfassungsgerichts zum Fall �Weigand� besondere Berücksichtigung findet.
Es folgt die Beschreibung der seit 01.08.2002 mit der Einführung des § 839 a BGB geltenden Rechtslage. Hier werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale des § 839 a BGB untersucht und bewertet, sowie Lösungsmöglichkeiten für eine Haftung von Hilfspersonen, die Haftung des gerichtlichen Sachverständigen im Falle eines Vergleichschlusses oder eine Übertragbarkeit des § 839 a BGB in das Verwaltungsrecht aufgezeigt.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the liability of expert witnesses appointed by a german court. Therefore § 839 a BGB now provides a specific claim. The thesis contents four parts: Within the first part the expert as such is shown from a more general point of view. The main aim is, among others points, to settle the professional demands on experts, but as well as to give an overview of the different types ...

This thesis deals with the liability of expert witnesses appointed by a german court. Therefore § 839 a BGB now provides a specific claim. The thesis contents four parts: Within the first part the expert as such is shown from a more general point of view. The main aim is, among others points, to settle the professional demands on experts, but as well as to give an overview of the different types of experts.
The second part deals with the expert appointed by a court as such. The theses discusses, at which point of a legal proceeding an expert has to be appointed, according to which criteria an expert is appointed, which are his tasks and in which functions an expert can enter into judicial proceedings.
Within the third part the legal status before the creation of § 839 a BGB is explained. Lacking of specific regulations it is shown why a solution based on contract law did not function either. The center of this part lies within the description of a liability based on offence. In this context the signing jurisdiction of the german �Bundesgerichtshof� and the german �Bundesverfassungsgericht� concerning the case �Weigand� are mentioned.
It follows the description of the legal situation since 01.08.2002, when § 839 a BGB was installed. The prerequisites for a liability under § 839 a BGB are examined and evaluated. Furthermore possible solutions for a liability of assistants, for a liability of the expert in case of ending court proceeding by a mutual consent or the chances for a transfer of § 839 a BGB into administrative law are discussed.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum0 Dezember 2005
Begutachter (Erstgutachter)Andreas (Prof. Dr.) Spickhoff
Tag der Prüfung15 Dezember 2004
InstitutionenRechtswissenschaften > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung sowie Zivilprozessrecht (Prof. Dr. jur. Andreas Spickhoff)
Stichwörter / KeywordsHaftung , Sachverständiger , Gutachten , Gerichtlicher Sachverständiger , Unerlaubte Handlung , § 839 a BGB , Neuregelung , liability , legal proceedings , expert witness , expert , § 839 a BGB
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 340 Recht
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-opus-5935
Dokumenten-ID10361

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