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Haller, Franz

Chirurgische Behandlung maligner primärer Lebertumoren

Haller, Franz (2009) Chirurgische Behandlung maligner primärer Lebertumoren. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 17 Apr 2009 13:42
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.12261


Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, eine Übersicht über die malignen Lebertumore mit den möglichen Behandlungsmöglichkeiten zu geben und anhand der eigenen Daten (Hcc, Ccc) an einem spezialisierten Zentrum mit hohem Operationsvolumen die Prognosefaktoren für das postoperative Überleben zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Indikationsstellung zwischen Leberresektion und ...

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, eine Übersicht über die malignen Lebertumore mit den möglichen Behandlungsmöglichkeiten zu geben und anhand der eigenen Daten (Hcc, Ccc) an einem spezialisierten Zentrum mit hohem Operationsvolumen die Prognosefaktoren für das postoperative Überleben zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Indikationsstellung zwischen Leberresektion und Lebertransplantation für Hcc-Patienten gelegt.
Goldstandard der Behandlung von Hcc-Patienten mit guter Leberfunktion bleibt die Leberresektion. In unserer Studie wurden 100 Leberresektionen bei 93 Hcc-Patienten durchgeführt. Es wurden nur die elektiven Eingriffe analysiert. Das mittlere Gesamtüberleben lag bei 60,5 Monaten und die 5-Jahresüberlebensrate betrug 52%. In der multivariaten Analyse konnten eine Ek-Gabe, der Differenzierungsgrad und der Zeitpunkt des Rezidivs als Faktoren ermittelt werden, die einen negativen Einfluss auf die postoperative Prognose hatten.
Schlussfolgernd kann festgehalten werden, dass Hcc-Patienten mit guter Leberfunktion (Child A) und resektablen Befunden mit einer Resektion versorgt werden sollen. Hcc-Patienten mit unresektablen Tumoren oder schlechter Leberfunktion können im Rahmen der Milan-Kriterien mit einer Lebertransplantation behandelt werden. Für die Patienten, welche die Transplantationskriterien überschreiten stehen alternative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die zunehmend bessere - allerdings palliative - Ergebnisse liefern.
Neben den Hcc-Patienten wurden bei 30 Ccc-Patienten 32 Leberresektionen durchgeführt. Das mittlere postoperative Überleben betrug 27,8 Monate und es konnte eine 4-Jahresüberlebensrate von 27% erreicht werden.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation/study sought to provide an overview of malignant tumours of the liver, of possible treatment options and, based on the data gathered in a single specialised centre with a large operative case-load, to discuss prognostic factors affecting post-operative survival. Particular attention was paid to the indication for liver resection or transplantation in patients with hepatocellular ...

This dissertation/study sought to provide an overview of malignant tumours of the liver, of possible treatment options and, based on the data gathered in a single specialised centre with a large operative case-load, to discuss prognostic factors affecting post-operative survival. Particular attention was paid to the indication for liver resection or transplantation in patients with hepatocellular carcinoma (Hcc).
Liver resection remains the gold standard in treating patients with Hcc with good liver function.
In our study 100 liver resections were carried out in 93 patients with Hcc. Only elective cases were analysed. The median overall survival was 60½ (60.5) months with a 5-year survival of 52%. In the multivariate analysis the need for erythrocyte transfusion, a poorer degree of differentiation of the tumour, and shorter time to recurrence proved to be factors which negatively correlate with prognosis.
In conclusion, Hcc-patients with good residual liver function (Child A) and resectable lesions, should be treated with resection. Those with unresectable tumours or poor liver function can be liver transplanted based on the Milan criteria. For those patients, who do not qualify for transplantation, there are increasingly effective treatment possibilities, though these remain palliative.
Besides the patients with Hcc, 32 liver resections were conducted in 30 patients with cholangiocarcinoma. Median survival after surgery was 27.8 months with a four-year-survival of 27%.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum16 April 2009
Begutachter (Erstgutachter)Pompiliu (Prof. Dr.) Piso
Tag der Prüfung8 April 2009
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Chirurgie
Stichwörter / KeywordsLeberresektion , Lebertransplantation , Leberzellkrebs , Lebertumor , Chirurgie , Meld-Score , Milan-Kriterien , Leberlebendspende , resection , liver transplantation , Milan criteria , Meld , hepatocellular cacinoma
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-opus-12198
Dokumenten-ID12261

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