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Die Gutachtenerstellung am Klinikum der Universität Regensburg im Fachbereich Unfallchirurgie
Spieß, Daniela (2009) Die Gutachtenerstellung am Klinikum der Universität Regensburg im Fachbereich Unfallchirurgie. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 05 Aug 2009 14:09
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.12317
Zusammenfassung (Deutsch)
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Gutachtenfluß in der Abteilung für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg in den Jahren 2001 bis 2006. Zuerst erfolgt eine allgemeine Übersicht über das Unfallversicherungswesen in Deutschland und den prinzipiellen Erstellungsmodus medizinischer Gutachten. Im Folgenden wird der Auswertungsvorgang aller 813 angefertigter Gutachten in ...
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Gutachtenfluß in der Abteilung für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg in den Jahren 2001 bis 2006. Zuerst erfolgt eine allgemeine Übersicht über das Unfallversicherungswesen in Deutschland und den prinzipiellen Erstellungsmodus medizinischer Gutachten. Im Folgenden wird der Auswertungsvorgang aller 813 angefertigter Gutachten in den Jahren 2001 bis 2006 mit einer speziell für die Gutachtenanalyse entwickelten Datenbank aufgezeigt. Die insgesamt 813 Gutachten wurden für 711 unterschiedliche Patienten erstellt, da einige, aus versicherungstechnischen Gründen mehrmals einbestellt worden sind. Der Großteil aller Verunfallten (64 %) war männlich. Das durchschnittliche Unfallalter beider Geschlechter lag bei 40 Lebensjahren. Menschen dieses Alters besitzen eine gewisse Routine in ihrem Arbeitsalltag und neigen daher leicht dazu sich selbst zu überschätzen, was das Unfallrisiko deutlich ansteigen lässt. Betrachtet man die Unfallarten genauer, so kann man eine Einteilung in privat- und beruflichabgesicherte Unfälle vornehmen. Um alle daraus resultierenden Verletzungen, mögliche unfallunabhängige Vorschäden und Unfallfolgeerkrankungen detailliert darstellen zu können, erfolgt die Einteilung aller gestellten Diagnosen mit Hilfe des ICD-10-GM Version 2007. Das gesamte therapeutische Vorgehen wird je nach anatomischer Lage tabellarisch aufgezeigt, um eine gewisse Struktur in die Vielzahl an Behandlungsmaßnahmen zu bringen. Als Hauptunfallfolgen kristallisieren sich größtenteils Krankheiten der Weichteilgewebe, d.h. der Muskeln, Synovialis und Sehnen sowie traumatisch bedingte sekundäre Arthropathien heraus. Bei Festlegung aller möglichen Unfallfolgediagnosen ist eine deutliche Abgrenzung zu etwaigen unfallunabhängigen Begleitdiagnosen vorzunehmen. Denn viele dieser Vorerkrankungen können Unfallfolgen verschlimmern, und erschweren somit eine korrekte Einstufung der tatsächlichen Unfallfolgen für den Sachverständigen. Da in einigen Fällen der Fachbereich überschritten worden ist wurden 265 Zusatzgutachten, hauptsächlich aus den Fachbereichen Neurologie, Radiologie und MKG angefertigt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der zeitliche Überblick über die gesamte Gutachtenerstellung. Hier wird aufgezeigt, dass interne Verbesserungen des Gutachtenflusses, was die Untersuchung, die Erfassung, das Diktat und die Korrektur betrifft erforderlich sind. Denn nur durch zügiges und fehlerfreies Vorgehen werden zufriedene Auftraggeber gewonnen und der gute Ruf der Gutachterstelle gewahrt. Gutachten waren, sind und bleiben auch in Zukunft wichtige Instrumente des Medizin- und Versicherungsrechtes, da sie unabhängig objektiv erstellt werden und auf neutraler Basis den Beurteilungsprozeß unterstützen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Medical certificates play an important role in the insurance being. The present work gives an overview about the certificate production in the department for casualty surgery in the university medical centre of Regensburg in the years from 2001 to 2006. First a general overview of the accident insurance being occurs in Germany and the fundamental production mode of medical certificates. In the ...
Medical certificates play an important role in the insurance being. The present work gives an overview about the certificate production in the department for casualty surgery in the university medical centre of Regensburg in the years from 2001 to 2006. First a general overview of the accident insurance being occurs in Germany and the fundamental production mode of medical certificates. In the connection the approach of the evaluation of all made accident-surgical certificates is shown in the years from 2001 to 2006. All important statements connect to it to the patient's group, the whole therapeutic action as well as the temporal overview of the internal certificate river.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 4 August 2009 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Peter (Prof. Dr.) Angele |
| Tag der Prüfung | 22 Juli 2009 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Unfallchirurgie |
| Stichwörter / Keywords | Medizinisches Gutachten , Unfallversicherung , Regensburg / Klinikum , Unfallchirurgie , , medical certificates , accident insurance |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-13217 |
| Dokumenten-ID | 12317 |
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