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Heinrich, Michael

Analyse der Effektivität hydrostatischer Druckbelastung auf mesenchymale Stammzellen und chondrozytäres Gelenkknorpelgewebe

Heinrich, Michael (2009) Analyse der Effektivität hydrostatischer Druckbelastung auf mesenchymale Stammzellen und chondrozytäres Gelenkknorpelgewebe. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 18 Jan 2010 14:21
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.12372


Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass sich für die Reparatur von avaskulären Meniskusdefekten mesenchymale Stammzellen auf Grund ihres chondrogenen Potentials grundsätzlich eignen. Im Tiermodell am Kaninchen wurde ferner die Problematik der interspezifischen Übertragbarkeit deutlich, da die Chondrogeneseleistung in geringerem Ausmaß, als beim Humanmaterial bereits nachgewiesen, ...

In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass sich für die Reparatur von avaskulären Meniskusdefekten mesenchymale Stammzellen auf Grund ihres chondrogenen Potentials grundsätzlich eignen. Im Tiermodell am Kaninchen wurde ferner die Problematik der interspezifischen Übertragbarkeit deutlich, da die Chondrogeneseleistung in geringerem Ausmaß, als beim Humanmaterial bereits nachgewiesen, erfolgte. Ein spezifischer Vergleich von aus Knochenmark gewonnenen mesenchymalen Stammzellen und originären Meniskuszellen war deshalb nicht möglich. Der positive Einfluss hydrostatischer Belastung auf die Qualität von Tissue Engineertem Meniskusgewebe ließ sich für beide Zelltypen, sowohl für originäre Meniskuszellen, als auch für mesenchymale Stammzellen, histologisch nachweisen. Allerdings war bei den mesenchymalen Stammzellen die Chondrogeneseleistung im Vergleich geringer.
Als mögliche Ursachen für dieses Ergebnis wurden verschiedene Versuchsparameter abgeändert, um negative, systembedingte Einflüsse auschließen zu können.
Die vorliegende Arbeit bestätigt das grundsätzlich vorhandene chondrogene Potential von mesenchymalen Stammzellen und originären Meniskuszellen, wobei ein positiver Effekt von hydrostatischer Belastung auf die Chondrogeneseleistung für beide Zelltypen erbracht werden konnte.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass auf dem Weg zur Heilung avaskulärer Meniskusrisse mittels Tissue Engineering noch Forschungsbedarf besteht, allerdings prinzipiell viel versprechend und möglich erscheint.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The study shows within the rabbit system the possibility of tissue engineering on the way to heal avasculary defects in the meniscus ad integrum.
This study concentrated on the following questions:
is the rabbit system suitable for chondral experiments?
do stem cells have a chondral potential?
does hydrostatic pressure enhance chondrogenesis?


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum26 November 2009
Begutachter (Erstgutachter)Peter (Prof. Dr.) Angele
Tag der Prüfung17 November 2009
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Unfallchirurgie
Stichwörter / KeywordsKnorpelverletzung , Mesenchym , Mesenchymzelle , Meniskusverletzung , Tissue engineering , Hydrostatischer Druck , Meniskusschaden , Knorpelzelle , Mechanobiologie , tissue engineering , hydrostatischer Druck , mesenchymale Stammzellen , Belastung , tissue engineering , cartilage , stem cells , meniscus , hydrostatic pressure
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-opus-14133
Dokumenten-ID12372

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