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Tumormarker beim malignen Melanom
Hein, Rüdiger, Bosserhoff, Anja und Ring, Johannes (2006) Tumormarker beim malignen Melanom. Deutsches Ärzteblatt 103 (14), A-943.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 05 Aug 2009 13:26
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.1259
Zusammenfassung
Zusammenfassung Weltweit ist in den letzten 30 Jahren in der hellhäutigen Bevölkerung eine Zunahme des malignen Melanoms der Haut zu beobachten. So beträgt beispielsweise die geschätzte Inzidenz im Großraum München derzeit 14 bis 16 pro 100 000 Einwohner. Während die frühzeitig diagnostizierten Melanome meist durch chirurgische Exzision geheilt werden können, ist die Prognose des metastasierenden ...
Zusammenfassung
Weltweit ist in den letzten 30 Jahren in der hellhäutigen
Bevölkerung eine Zunahme des malignen
Melanoms der Haut zu beobachten. So
beträgt beispielsweise die geschätzte Inzidenz
im Großraum München derzeit 14 bis 16 pro
100 000 Einwohner. Während die frühzeitig diagnostizierten
Melanome meist durch chirurgische
Exzision geheilt werden können, ist die
Prognose des metastasierenden malignen Melanoms
bis heute in der Regel infaust. Da immer
noch etwa 20 Prozent der Melanompatienten
trotz aller Früherkennungsprogramme an der
Progression ihrer Erkrankung sterben, ist das Interesse
an Laboruntersuchungen und bildgebenden
Verfahren zur Untersuchung asymptomatischer
Patienten mit Metastasen sehr groß.
Für das maligne Melanom gab es bisher keinen,
außerhalb von experimentellen und klinischen
Studien stehenden Tumormarker. Dies hat sich
seit einiger Zeit geändert. Es stehen nun kommerziell
erhältliche Tumormarker wie S100β
und das Protein „melanoma inhibitory activity“
(MIA) zur Verfügung. Auf diese sowie auf die
Wertigkeit experimenteller Prognosefaktoren
wird im Folgenden eingegangen.
<br />
Summary
Tumour markers in malignant melanoma
The incidence of malignant melanoma of the
skin has increased in Caucasian populations
over the last 30 years. The estimated incidence
in the Munich area is currently 14 to 16 cases
per 100,000 inhabitants. While early treatment
by surgical excision is usually curative, the prognosis
of the metastatic malignant melanoma
remains poor. As around 20 per cent of melanoma
patients die of advanced disease despite
early detection programs, laboratory investigations
and imaging procedures have an important
role to play in asymptomatic patients
with metastases. Until recently, tumor markers
for malignant melanoma have been purely experimental.
This has recently changed, with the
advent of some commercially available tumor
markers such as S100β and MIA („melanoma inhibitory
activity“). This review discusses these
tumor markers along with experimental prognostic
markers.
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Details
| Dokumentenart | Artikel |
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Deutsches Ärzteblatt |
| Band: | 103 |
|---|---|
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 14 |
| Seitenbereich: | A-943 |
| Datum | 7 April 2006 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Pathologie |
| Stichwörter / Keywords | malignes Melanom; Tumormarker; Hautkrebs; Metastasierung; Krebsdiagnostik; Prognose; malignant melanoma; metastases; tumour markers; skin cancer; cancer diagnosis; prognosis |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Unbekannt / Keine Angabe |
| Dokumenten-ID | 1259 |
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