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Hansmann, Michael

Marginale Adaptation selbstadhäsiver dentaler Zemente
im Vergleich zu einem klinisch bewährten Dentinadhäsivsystem
- In-vitro-Studie

Hansmann, Michael (2010) Marginale Adaptation selbstadhäsiver dentaler Zemente
im Vergleich zu einem klinisch bewährten Dentinadhäsivsystem
- In-vitro-Studie.
Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 13 Apr 2010 12:32
Hochschulschrift der Universität Regensburg


Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser In vitro Studie wurde die marginale Adaptation dreier selbstadhäsiver Kompositzemente mit einem klinisch bewährten Adhäsivsystem (Panavia F2.0) verglichen. Dafür wurden 32 vollkeramische Empress 2 MOD-Inlays mit den Zementen Maxcem, Multilink Sprint und Rely X Unicem Clicker befestigt. Panavia F2.0 diente als klinisch bewährte Kontrollgruppe. Jeder Prüfkörper wurde einer 90tägigen ...

In dieser In vitro Studie wurde die marginale Adaptation dreier selbstadhäsiver Kompositzemente mit einem klinisch bewährten Adhäsivsystem (Panavia F2.0) verglichen. Dafür wurden 32 vollkeramische Empress 2 MOD-Inlays mit den Zementen Maxcem, Multilink Sprint und Rely X Unicem Clicker befestigt. Panavia F2.0 diente als klinisch bewährte Kontrollgruppe.
Jeder Prüfkörper wurde einer 90tägigen Wasserlagerung und anschließend im Regensburger Kausimulator der Simulation einer fünfjährigen oralen Belastung unterzogen (5°/55°, 6000 Zyklen). Die marginale Integrität im Schmelz und im Dentin wurde durch rasterelektronenmikroskopische Untersuchung (REM) und Farbpenetration untersucht.

Panavia F2.0 erreichte bei der Farbpenetration die niedrigsten Werte (Schmelz: ca. 23%, Dentin: ca. 19%), gefolgt von Rely X Unicem (Schmelz: ca. 30%, Dentin: ca. 29 %). Multilink Sprint und Maxcem zeigten Werte von mehr als 60% Farbpenetration im Schmelz.
Die Untersuchung der marginalen Passung im REM zeigte im Schmelz nach der thermomechanischen Wechselbelastung für Multilink Sprint einen Rückgang um ca. 6% für das Kriterium „Perfekter Rand“. Rely X Unicem hatte 7%-weniger Anteile an „perfektem Randschluß“. Im Dentin zeigte Maxcem 9% weniger und Multilink Sprint 10% weniger Anteile mit perfekten Randschlußverhältnissen.
Panavia F2.0 erreichte 97% „perfekte Randbereiche“ am Interface Zement/Zahn (Dentin).
Im Vergleich dazu konnte nur für Rely X Unicem ähnliche Ergebnisse (96% am Interface Zement/Zahn(Dentin) bezüglich der marginalen Adaptation nach TCML nachwiesen werden.

Der Randschluß von Maxcem und Multilink Sprint konnte nach Wasserlagerung und thermomechanischer Wechselbelastung nicht das Niveau des klinisch bewährten Panavia F2.0 erreichen. Nur Rely X Unicem zeigte in dieser Untersuchung vergleichbar guten Randschluß.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

This in vitro study compared the marginal adaptation of three self-adhesive composite cements with the clinically well-tried dentin adhesive system Panavia F2.0. A total of 32 Empress 2 all-ceramic MOD-inlays (eight in each group) were luted using the self-adhesive composite cements Maxcem, Multilink Sprint, and RelyX Unicem Clicker; Panavia F 2.0 served as a clinically well-tried control. Each ...

This in vitro study compared the marginal adaptation of three self-adhesive composite cements with the clinically well-tried dentin adhesive system Panavia F2.0. A total of 32 Empress 2 all-ceramic MOD-inlays (eight in each group) were luted using the self-adhesive composite cements Maxcem, Multilink Sprint, and RelyX Unicem Clicker; Panavia F 2.0 served as a clinically well-tried control. Each luted inlay underwent long-term water storage of 90 days as well as additional mechanical and thermal loading to simulate oral service. Marginal integrity was evaluated in both dentin and enamel
finishing lines using scanning electron microscopy (SEM) and dye penetration tests. Dye penetration was lowest for Panavia followed by RelyX Unicem. Maxcem and Multilink showed a considerable dye penetration of up to 60%. After aging, SEM analysis revealed a reduction of “perfect margin” areas for Multilink Sprint and RelyX Unicem in enamel and for Maxcem and Multilink in dentin. Compared with the well-tried system Panavia—which was assumed as the golden standard of adhesive luting systems—only the self-adhesive luting agent RelyX Unicem showed similar results of marginal adaptation after long-term water storage.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum13 April 2010
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Michael Behr
Tag der Prüfung15 März 2010
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik
Stichwörter / Keywordsself-adhesive, luting agents, aging, aAdhesion, all-ceramic inlays, long-term water storage
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-139092
Dokumenten-ID13909

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