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Schneider, Carola Andrea

Veränderungen der zerebralen Hämodynamik während operativer Myokardrevaskularisation ohne Herz-Lungen-Maschine (Off-Pump)

Schneider, Carola Andrea (2010) Veränderungen der zerebralen Hämodynamik während operativer Myokardrevaskularisation ohne Herz-Lungen-Maschine (Off-Pump). Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 21 Jun 2010 09:21
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.15267


Zusammenfassung (Deutsch)

Mit Einführung der OPCAB-Technik zur operativen Myokard-revaskularisation konnten auch die zahlreichen Nebenwirkungen der Herzlungenmaschine reduziert werden. Dies zeigt sich in geringerer postoperativer Morbidität und Mortalität, kürzeren Krankenhausaufenthalten mit dadurch verringerten Kosten und einem geringeren Auftreten neurokognitiver Defizite. Dennoch treten diese Defizite auch nach ...

Mit Einführung der OPCAB-Technik zur operativen Myokard-revaskularisation konnten auch die zahlreichen Nebenwirkungen der Herzlungenmaschine reduziert werden. Dies zeigt sich in geringerer postoperativer Morbidität und Mortalität, kürzeren Krankenhausaufenthalten mit dadurch verringerten Kosten und einem geringeren Auftreten neurokognitiver Defizite. Dennoch treten diese Defizite auch nach OPCAB-Eingriffen auf, wobei hierfür bislang keine Erklärung gegeben werden kann.
Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, Daten über die perioperativen Veränderungen der zerebralen Hämodynamik zu sammeln und auszuwerten. Dabei wurden insbesondere der mittlere arterielle Blutdruck (MAP), der arterielle Kohlendioxidpartialdruck PaCO2, das Hämoglobin sowie der Cardiac-Index betrachtet. Zielfokus waren Veränderungen in der zerebralen Perfusion, welche mittels Nahinfra-rotspektroskopie (NIRS) detektiert wurde, sowie der Einfluss der einzelnen hämodynamischen Parameter auf die zerebrale Perfusion.
Hier zeigte sich insbesondere während der Anastomosierung auf RCA und RCX, verbunden mit einer starken Luxation des Herzens aus der anatomischen Herzachse, ein signifikanter Abfall der NIRS. Dies war kombiniert mit einem signifikanten Abfall des Cardiac-Index bei konstantem MAP und PaCO2.
Die Daten zeigen dabei einen deutlichen Einfluss des Cardiac-Index auf die zerebrale Perfusion unabhängig vom MAP, wodurch die Schlussfolgerung gezogen werden konnte, dass nicht nur der Druck, sondern auch der konstante Blutfluss entscheidend für eine stabile zerebrale Perfusion ist.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

With the introduction of OPCAB technique for surgical myocardial revascularization the numerous side effects of heart lung machine can be reduced. This is reflected in lower postoperative morbidity and mortality, shorter hospital stays with a consequential reduction in costs and a lower incidence of neurocognitive deficits. However, these deficits occur even after OPCAB surgery. The present study ...

With the introduction of OPCAB technique for surgical myocardial revascularization the numerous side effects of heart lung machine can be reduced. This is reflected in lower postoperative morbidity and mortality, shorter hospital stays with a consequential reduction in costs and a lower incidence of neurocognitive deficits. However, these deficits occur even after OPCAB surgery.
The present study aimed to collect and analyze data on the perioperative changes in cerebral hemodynamics. In particular, mean arterial blood pressure (MAP), arterial carbon dioxide pressure PaCO2, hemoglobin and cardiac index were considered. Goal focus were changes in cerebral perfusion, which was detected by near infra red spectroscopy (NIRS), and the influence of various hemodynamic parameters on cerebral perfusion.
This became particularly evident during the anastomosis to RCA and RCX, combined with a strong dislocation of the heart of the anatomical heart axis, when a significant decrease in NIRS was measured. This was combined with a significant decrease in cardiac index at constant MAP andPaCO2.
The data show a clear effect of the cardiac index on cerebral perfusion independent of the MAP, so that the conclusion could be drawn that not only the pressure, but also the constant blood flow is crucial for a stable cerebral perfusion.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum21 Juni 2010
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Bernhard Graf und PD Dr. Michael Hilker
Tag der Prüfung8 Juni 2010
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Anästhesiologie
Stichwörter / KeywordsOPCAB, NIRS, cardiac index, zerebrale Hämodynamik, zerebrale Perfusion
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-152678
Dokumenten-ID15267

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