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Untersuchungen zur Lokalisation und Funktion der Proteine MIA und MIAsplice in humanen Geweben
Wise, Petra (2010) Untersuchungen zur Lokalisation und Funktion der Proteine MIA und MIAsplice in humanen Geweben. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 04 Aug 2010 13:45
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.15686
Zusammenfassung (Deutsch)
- Das Protein MIA wird im Organismus hauptsächlich während der Embryogenese bei der Knorpelbildung exprimiert, im adulten Stadium tritt es fast ausschließlich während der Invasion und der Metastasierung von Melanomen und Gliomen auf. - Nach Northern-Hybridisierung der RNA mit einer Sonde, die sowohl dem 5‘- Ende der MIA Sequenz als auch der von MIA/Splice homolog war und bis zur putativen ...
- Das Protein MIA wird im Organismus hauptsächlich während der Embryogenese bei der Knorpelbildung exprimiert, im adulten Stadium tritt es fast ausschließlich während der Invasion und der Metastasierung von Melanomen und Gliomen auf.
- Nach Northern-Hybridisierung der RNA mit einer Sonde, die sowohl dem 5‘- Ende der MIA Sequenz als auch der von MIA/Splice homolog war und bis zur putativen Spleiß-Stelle reichte, wurden zwei Signale mit den vorhergesagten Molekulargewichten detektiert; die Bande des MIA Proteins lief in Höhe von 11 kDa, die Bande der Spleiß-Variante in Höhe von ca. 4 kDa.
- Die semiquantitative Analyse der Expression des Proteins MIA und des Peptids MIA/Splice durch ein cDNA Screening zeigte, dass die Expression von sowohl MIA als auch von MIA/Splice stark Gewebeabhängig ist. In cDNA‘s melanozytärem Ursprungs konnte eine Expression beider Varianten protokolliert werden, die Kontrollgewebe nicht melanozytärem Ursprungs zeigten kaum bzw. keine Expression.
- Im Western Blot wurden bei Verwendung des N-terminalen Antikörpers zwei Banden detektiert. Bei alternativer Verwendung des C-terminalen MIA-Antikörpers fehlte die MIA/Splice Bande auf Grund der veränderten Aminosäuresequenz nach einem Frameshift.
- Ein spezifischer Antikörper gegen MIA/Splice zeigte positive Signale im Western Blot, in melanozytischen Gewebeschnitten und Chondrozyten Aggregaten. Die Färbesignale des MIA/Splice Antikörpers deuten auf eine Ko-Lokalisation von MIA und MIA/Splice hin.
- Zur Induktion der Chondrogenese ist TGF-beta1 Expression zwingend erforderlich, MIA Zugabe unterstützt die Knorpelbildung. MIA Expression allein ist nicht ausreichend um die Chondrogenese zu starten.
- Die Expression von MIA und MIA/Splice scheint in allen untersuchten Geweben gekoppelt zu sein, bezogen auf die Lokalisation und ebenso auf die Expressionsstärke.
- Die Funktion von MIA/Splice liegt weiterhin im Dunkeln, die Ko-Expression mit MIA weist aber auf eine Aufgabe bei der Tumorprogression hin.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The protein MIA is expressed mainly during embryogenesis as part of the chondrogenesis of the organism; in the adult stage MIA is almost exclusively expressed during invasion and metastasis of melanomas and gliomas. Northern hybridization of RNA with a probe homologue to the 5’-prime end of the sequence of MIA as well as to the sequence for MIAsplice was carried out. The probe covered the ...
The protein MIA is expressed mainly during embryogenesis as part of the chondrogenesis of the organism; in the adult stage MIA is almost exclusively expressed during invasion and metastasis of melanomas and gliomas. Northern hybridization of RNA with a probe homologue to the 5’-prime end of the sequence of MIA as well as to the sequence for MIAsplice was carried out. The probe covered the putative splice site; as a result two signals were detected in the predicted size range of 11 kDA for MIA and approximately 4 kDA for MIAsplice. A specific antibody against MIAsplice showed positive signals in a Western Blot anaylysis on slides of melanocytic tissues and chondrocytic aggregates. The signals resulting in the use of the specific antibody suggest a co-localization of the two proteins. TGF-beta1 expression is mandatory in order to induce chondrogenesis, the addition of MIA supports chondrogenensis, but alone is not sufficient for induction of chondrogenensis. Expression of MIA and MIAsplice seems to be coupled in all tissues examined; relating to both, the localization and the expression. The function of MIAsplice is still not clear yet, but he co-expression with MIA suggests a function within the progression of melanomas.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 4 August 2010 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Armin Kurtz und Prof. Dr. Ulrich Bogdahn |
| Tag der Prüfung | 13 Januar 2010 |
| Institutionen | Biologie und Vorklinische Medizin > Institut für Physiologie > Prof. Dr. Armin Kurtz |
| Stichwörter / Keywords | MIA, MIAsplice, malignes Melanom, Invasion, Progression, Metastasierung, Tumor, human, TGF-beta, Chondrogenese, MIA, MIAsplice , melanoma, invasion, progression, metastastasis, tumor, human, TGF-beta, chondrogenesis |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 570 Biowissenschaften, Biologie 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-156865 |
| Dokumenten-ID | 15686 |
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