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Bewertung von und Umgang mit Fehlverhalten im Rettungswesen aus Sicht von Notärzten und Rettungsfachpersonal - eine medizinisch-soziologische Untersuchung
Zweckerl, Julia (2011) Bewertung von und Umgang mit Fehlverhalten im Rettungswesen aus Sicht von Notärzten und Rettungsfachpersonal - eine medizinisch-soziologische Untersuchung. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 05 Aug 2011 08:15
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.21659
Zusammenfassung (Deutsch)
Hintergrund: Das Rettungswesen hat sich zum unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgung entwickelt. Das Ziel dieser Studie besteht in einem explorativ-deskriptiven Ansatz, Zwischenfälle im Rettungswesen zu erfassen. Methodik: Es wurde eine schriftliche Befragung von Notärzten und Rettungsdienstpersonal im Raum Niederbayern/Oberpfalz durchgeführt. Ergebnisse: Neben der gezielten ...
Hintergrund: Das Rettungswesen hat sich zum unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgung entwickelt. Das Ziel dieser Studie besteht in einem explorativ-deskriptiven Ansatz, Zwischenfälle im Rettungswesen zu erfassen.
Methodik: Es wurde eine schriftliche Befragung von Notärzten und Rettungsdienstpersonal im Raum Niederbayern/Oberpfalz durchgeführt.
Ergebnisse: Neben der gezielten Erfassung eigener, geschehener Zwischenfälle, die sich u. a. auf die Bereiche der Zusammenarbeit, der Medikamentengabe oder der fehlerhaften technischen Ausstattung verteilten, wurde gezielt nach Vermeidungsmöglichkeiten gefragt. So zeigt sich, dass es zu Verbesserungen im Aus- und Fortbildungsangebot, in der Verfestigung von Teamstrukturen oder auch in der Kooperation mit den Notärzten kommen sollte.
Schlussfolgerungen: Zwischenfälle entstehen in unterschiedlichen Bereichen der täglichen Arbeit und sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Ergebnisse zeigen, dass es notwendig ist, neben der kontinuierlichen Investition in Technik und Ausstattung, vor allem die menschlichen Ressourcen zu stärken.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Background: The rescue system is an indispensable part of medical treatment. The aim of this survey was to make a collation of adverse events in the rescue system. Methods: A written questionnaire was sent out to doctors and paramedics involved in emergency services in the catchment area of Lower Bavaria/Upper Palatinate. Results: Adverse events mostly resulted in the context of cooperation, ...
Background: The rescue system is an indispensable part of medical treatment. The aim of this survey was to make a collation of adverse events in the rescue system.
Methods: A written questionnaire was sent out to doctors and paramedics involved in emergency services in the catchment area of Lower Bavaria/Upper Palatinate.
Results: Adverse events mostly resulted in the context of cooperation, treatment with drugs or lacking technical equipment.
Conclusions: Adverse events might be avoidable through improvement of training, strengthening of team structures or cooperation with emergency physicians. Optimizing human resources and not only focusing on continuous investment in technical equipment should be the lessons learned.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 5 August 2011 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thomas Loew und Prof. Dr. Karin Tritt |
| Tag der Prüfung | 2 August 2011 |
| Institutionen | Medizin > Abteilung für Psychosomatische Medizin |
| Stichwörter / Keywords | Rettungswesen, Zwischenfälle, Qualität, Teamarbeit, Aus- und Fortbildung |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-216598 |
| Dokumenten-ID | 21659 |
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