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Meier, Sebastian

Die Bruchfestigkeit von Zirkoniumdioxid in Abhängigkeit von der Zementspaltbreite und den Zementeigenschaften von Glasionomerzement – Eine in-vitro Studie

Meier, Sebastian (2012) Die Bruchfestigkeit von Zirkoniumdioxid in Abhängigkeit von der Zementspaltbreite und den Zementeigenschaften von Glasionomerzement – Eine in-vitro Studie. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 27 Mrz 2012 08:27
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.23629


Zusammenfassung (Deutsch)

Ziele: Das Ziel dieser in-vitro Studie war es, den Einfluss von verschiedenen Zementspaltbreiten sowie Zementverunreinigungen von Glasionomerzement auf die Bruchfestigkeit von dünnen Zirkoniumdioxid-Plättchen, die auf koplanaren menschlichen Molaren zementiert wurden, zu untersuchen. Methode: Dafür wurden mit Glasionomerzement 0,7 mm dicke Zirkoniumdioxid-Plättchen auf 70 koplanar getrimmte ...

Ziele: Das Ziel dieser in-vitro Studie war es, den Einfluss von verschiedenen Zementspaltbreiten sowie Zementverunreinigungen von Glasionomerzement auf die Bruchfestigkeit von dünnen Zirkoniumdioxid-Plättchen, die auf koplanaren menschlichen Molaren zementiert wurden, zu untersuchen.
Methode: Dafür wurden mit Glasionomerzement 0,7 mm dicke Zirkoniumdioxid-Plättchen auf 70 koplanar getrimmte menschliche Molaren zementiert. Es wurden Zementschichtstärken von 100, 250, 1000 und 2000 µm untersucht. Eine Kontamination der Zahnoberfläche wurde durch das Benetzen mit Öl aus dem Winkelstückpflegespray erreicht, während durch die Zugabe von H2O2 beim Anmischen Luftblasen im Glasionomerzement erzeugt wurden.
Ergebnisse: Durch eine mittlere Streuung der Bruchwerte von 1220 bis 1376 N konnte gezeigt werden, dass die Bruchfestigkeit nicht von verschiedenen Zementspaltbreiten abhängt. Ölkontamination verringerte die Bruchfestigkeit ein wenig (1135 N). Die Anwesenheit einer entsprechenden Menge an Luftblasen beeinflusste die Bruchfestigkeit hingegen signifikant (877 N).
Zusammenfassung: Die Bruchfestigkeit von dünnen Zirkoniumdioxid-Plättchen wurde durch unterschiedliche Zementspaltbreiten nicht beeinflusst, aber sowohl Verunreinigungen des Zahnes als auch eine – aufgrund von simulierten Handlingfehlern – hohe Zementporosität hatten einen Einfluss.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Objectives: The aim of this in vitro study was to investigate the influence of glass ionomer cement layers with various thickness and cement contamination on the fracture resistance of thin zirconia plates luted onto coplanar human molars. Methods: Therefore zirconia plates measuring 0.7 mm in thickness were luted onto 70 coplanarly trimmed human molars with glass ionomer cement. Cement layers ...

Objectives: The aim of this in vitro study was to investigate the influence of glass ionomer cement layers with various thickness and cement contamination on the fracture resistance of thin zirconia plates luted onto coplanar human molars.
Methods: Therefore zirconia plates measuring 0.7 mm in thickness were luted onto 70 coplanarly trimmed human molars with glass ionomer cement. Cement layers measuring 100, 250, 1000, and 2000 μm in thickness were investigated. Contamination of the tooth surface was achieved by applying hand-piece oil, while contamination of the cement by mixing glass ionomer with H(2)O(2) was used to produce voids and gas bubbles.
Results: A median ranging of the fracture values just from 1220 to 1367 N showed that the fracture resistance was independent from cement layer thickness. Oil contamination moderately reduced fracture resistance (1135 N). On the other hand fracture resistance was significantly affected by the presence of a considerable amount of voids or gas bubbles in the cement (877 N).
Conclusion: The fracture resistance of thin zirconia plates was not affected by different cement layer thickness but by contamination of the tooth surface as well as by high cement porosity due to simulated handling errors.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum27 März 2012
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Michael Behr und Prof. Dr. Dr. Peter Proff
Tag der Prüfung22 März 2012
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik
Stichwörter / KeywordsZirkoniumdioxid, Befestigungszement, Zementspaltbreite, radialer Biegebruch, Glasionomerzement, Bruch, zirconia, luting agent, film thickness, radial cracking, glass ionomer, fracture
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-236295
Dokumenten-ID23629

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