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Abedi, Mehdi

Seed ecology in dry sandy grasslands - an approach to patterns and mechanisms

Abedi, Mehdi (2013) Seed ecology in dry sandy grasslands - an approach to patterns and mechanisms. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 10 Mai 2013 12:51
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.28187


Zusammenfassung (Englisch)

Dry sandy grasslands occur throughout Central Europe and Southern Germany, and they host many rare and endangered plant species. To date, insufficient data on seed ecological aspects of this endangered vegetation type exist. Seed ecological studies attempt to develop ecological knowledge by identifying patterns and underlying mechanisms. To bring all results together, it can be pointed out that ...

Dry sandy grasslands occur throughout Central Europe and Southern Germany, and they host many rare and endangered plant species. To date, insufficient data on seed ecological aspects of this endangered vegetation type exist. Seed ecological studies attempt to develop ecological knowledge by identifying patterns and underlying mechanisms. To bring all results together, it can be pointed out that environmental factors strongly shape seed ecological patterns. Species with special mechanisms like those creating persistent seed banks for small sized seeds, faster germination speed and the development of physiological dormancy may tolerate sandy grasslands habitat conditions. Filtering effect of aluminum toxicity for germination of species from calcareous soil indicates the importance of regeneration niches in community assembly. Developing seed ecological traits as easy measurable traits would help to elucidate community assembly rules. Different factors like habitat conditions and seed responses to these environmental factors, seed reserves and germination limitations should be considered in restoration ecology and conservation issues. Seed ecological studies can help in habitat restoration planning and species reintroduction design making.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Sandtrockenrasen finden sich in ganz Mitteleuropa einschließlich Süddeutschlands, und sie stellen viele seltene und bedrohte Pflanzenarten. Bislang existieren nur unzureichende Daten über samenökologische Aspekte dieses Vegetationstyps. Samenökologische Studien verfolgen das Ziel, ökologisches Wissen zu entwickeln, indem sie Muster und zugrundeliegende Mechanismen identifizieren. Die Ergebnisse ...

Sandtrockenrasen finden sich in ganz Mitteleuropa einschließlich Süddeutschlands, und sie stellen viele seltene und bedrohte Pflanzenarten. Bislang existieren nur unzureichende Daten über samenökologische Aspekte dieses Vegetationstyps. Samenökologische Studien verfolgen das Ziel, ökologisches Wissen zu entwickeln, indem sie Muster und zugrundeliegende Mechanismen identifizieren. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit lassen sich so resümieren, dass Umweltfaktoren stark die Muster der Samenökologie bedingen. Arten mit speziellen Mechanismen, wie etwa solche, die persistente Samenbanken und kleine Samen hervorbringen, solche, die schnelle Keimung aufweisen, und solche, die physiologische Dormanz entwickelt haben, sind in der Lage die Bedingungen in Sandtrockenrasen zu tolerieren. Filtereffekte durch Aluminiumtoxizität gegenüber Arten kalkreicher Böden zeigen zudem die Bedeutung der Regenerations-Nische für das Entstehen und die Zusammensetzung von Pflanzengesellschaften auf. Eine Nutzung von samenökologischen Merkmalen und deren Weiterentwicklung zu leicht messbaren Traits könnte zur Klärung der Gesetzmäßigkeiten beitragen, nach denen sich Pflanzengesellschaften ausbilden. Verschiedene Faktoren wie die Reaktionen von Samen auf Habitatbedingungen, Samenreserven und Limitierungen der Keimung sollten auch bei der Restaurierung von Ökosystemen und für Naturschutzmaßnahmen Beachtung finden. Samenökologische Studien können die Planung von Habitatrestaurierungen und das Design von Wiederansiedlungenmaßnahmen hilfreich unterstützen.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum10 Mai 2013
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Peter Poschlod
Tag der Prüfung29 April 2013
InstitutionenBiologie und Vorklinische Medizin > Institut für Pflanzenwissenschaften > Lehrstuhl für Ökologie und Naturschutzbiologie (Prof. Dr. Peter Poschlod)
Stichwörter / KeywordsDry sandy grasslands, seed ecology, germination, dormancy, seed bank, genbank, Aluminium toxicity
Dewey-Dezimal-Klassifikation500 Naturwissenschaften und Mathematik > 580 Pflanzen (Botanik)
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-281877
Dokumenten-ID28187

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