| Download ( PDF | 5MB) | Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand |
Geburtshilfliches Management und fetales Outcome bei Mehrlingsgeburten an der Klinik St. Hedwig in Regensburg 2000-2008
Dudakova, Anna (2013) Geburtshilfliches Management und fetales Outcome bei Mehrlingsgeburten an der Klinik St. Hedwig in Regensburg 2000-2008. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 14 Mai 2013 13:28
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.28205
Zusammenfassung (Deutsch)
Unsere retrospektive Analyse stützt sich auf Daten von 756 Schwangeren, die in den Jahren 2000-2008 in der Klinik St. Hedwig in Regensburg Mehrlinge geboren haben. Die Untersuchung verfolgte das Ziel, zusätzlich zum Geburtsmodus geburtshilfliche Parameter wie Geburtsdauer, Geburtsintervall zwischen den Kindern, Lage, Geburtsgewicht und Schwangerschaftsalter zu analysieren. Die Bewertung des ...
Unsere retrospektive Analyse stützt sich auf Daten von 756 Schwangeren, die in den Jahren 2000-2008 in der Klinik St. Hedwig in Regensburg Mehrlinge geboren haben.
Die Untersuchung verfolgte das Ziel, zusätzlich zum Geburtsmodus geburtshilfliche Parameter wie Geburtsdauer, Geburtsintervall zwischen den Kindern, Lage, Geburtsgewicht und Schwangerschaftsalter zu analysieren. Die Bewertung des kindlichen Outcome basierte auf den relevanten Frühmorbiditätsparametern Nabelarterien-pH und Base Excess sowie den Apgarwerten nach 1, 5 und 10 Minuten.
Die Chorionizität hatte in unseren Auswertungen keinen Einfluss auf das kindliche Outcome. Monochorial-diamniote Zwillinge konnten mit vergleichbaren Ergebnissen bezüglich der Frühmorbiditätsparameter entbunden werden wie dichorial-diamniote.
Unsere Ergebnisse zeigten, dass das Geburtsintervall für das Outcome nur bedingt eine Rolle spielt. Trotzdem betrachten wir Überwachungsmaßnahmen als essentiell.
Das Schwangerschaftsalter stand im Zusammenhang mit dem Geburtsmodus, vor allem bei Drillingen, bei denen die primäre Sektio vor 34 SSW überwog. Bei Zwillingen war der Anteil von vaginalen Geburten am größten, vor allem bei Schädellage der Kinder.
Einen interessanten Aspekt stellte die Gewichtsdiskrepanz beider Kinder dar. Die NA-pH- und Base excess-Differenz der Zwillinge stieg mit einer zunehmenden Gewichtsdiskrepanz.
In Bezug auf die Geburtslage und den Geburtsmodus konnte unsere Auswertung veranschaulichen, dass auch bei BEL des zweiten Zwillings eine vaginale Entbindung der Zwillinge mit gutem Outcome beider Kinder möglich ist. Gegenüber der primären Sektio kann auch bei BEL des zweiten Zwillings mit vaginaler Geburt ein gutes Outcome erreicht werden. Unter bestimmten Voraussetzungen, vor allem bei einer rund um die Uhr verfügbaren Sektiobereitschaft, sowie bei einem kompetenten Fachpersonal mit dem nötigen Know-how kann eine vaginale Geburt auch bei BEL des zweiten Zwillings angestrebt werden.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Our retrospective analysis is based on data of 756 women with multiple pregnancies, who delivered at St. Hedwig Klinik in Regensburg, Germany in the years 2000 to 2008. The purpose of this study was to evaluate obstetric parameters such as delivery time, interdelivery interval, fetal presentation, birth weight and gestational age in addition to the mode of delivery. The evaluation of the ...
Our retrospective analysis is based on data of 756 women with multiple pregnancies, who delivered at St. Hedwig Klinik in Regensburg, Germany in the years 2000 to 2008.
The purpose of this study was to evaluate obstetric parameters such as delivery time, interdelivery interval, fetal presentation, birth weight and gestational age in addition to the mode of delivery. The evaluation of the children´s outcome focused on relevant early morbidity parameters such as umbilical artery pH and base excess, as well as Apgar-score 1, 5 and 10 minutes after birth.
In our findings chorionicity had no significant effect on the children´s outcome. Monochorial-diamniotic twins were born with similar findings in the early birth parameters compared to dichorial-diamniotic twins.
Our results showed, that the interdelivery interval plays only a minor role concerning the outcome. Nevertheless we consider monitoring to be essential.
The gestational age correlated with the mode of delivery. Especially in triplets most of babies were born until 34 weeks of gestation by cesarean. In twins the number of vaginal deliveries was the highest, especially for cephalic presentation of twins.
Birth weight discordance of the children seemed to be a relevant aspect. The umbilical artery pH and base excess inter-twin difference increased with increasing birth weight discordance.
Analyzing fetal presentation and the mode of delivery this study could demonstrate that breech presentation of the second twins still leads to satisfying outcome after vaginal delivery compared to elective cesarean. Under specific conditions, especially with round-the-clock cesarian-availability and qualified staff, vaginal delivery can be pursued even though breech presentation of the second twin.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 14 Mai 2013 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel |
| Tag der Prüfung | 14 Mai 2013 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Schwerpunkt Geburtshilfe) |
| Stichwörter / Keywords | Mehrlingsgeburt, fetales Outcome, Zwillinge, geburtshilfliches Management |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-282059 |
| Dokumenten-ID | 28205 |
Downloadstatistik
Downloadstatistik