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Anthony, Augustine

Human dignity from the beginning of life:
German and Indian moral theological perspectives in an attempt at dialogue with Hinduism

Anthony, Augustine (2014) Human dignity from the beginning of life:
German and Indian moral theological perspectives in an attempt at dialogue with Hinduism.
Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 03 Sep 2014 12:54
Hochschulschrift der Universität Regensburg


Zusammenfassung (Englisch)

Since the promulgation of the Universal Declaration of Human Rights in 1948, human dignity has been regarded as a fundamental right. The Basic Law (Grundgesetz) of the Constitution of the Federal Republic of Germany formulates it: “Human Dignity is inviolable. To respect and protect it shall be the duty of all state authority” (Art. I, 1). The concept of human dignity is therefore a very ...

Since the promulgation of the Universal Declaration of Human Rights in 1948, human dignity has been regarded as a fundamental right. The Basic Law (Grundgesetz) of the Constitution of the Federal Republic of Germany formulates it: “Human Dignity is inviolable. To respect and protect it shall be the duty of all state authority” (Art. I, 1). The concept of human dignity is therefore a very important foundation for bioethical debates in a pluralistic society in Germany.
In manifold ways, human dignity is threatened, not only by exploitation and racism, but also by insufficient protection of unborn life. This feature plays a particularly important role in this research study. The key question is whether and from which moment human life must be protected and thereby accorded human dignity. This dissertation, which aims to be a contribution to Moral Theology, seeks to illustrate that unborn life should be protected from the beginning of its existence, since the human embryo should also be attributed with human dignity from the beginning. The dissertation draws arguments from scientific and philosophical arguments that are theologically incorporated. The Magisterium of the Catholic Church also represents this view.
The first three parts of the research examine whether there are differences in Indian Moral Theology and German Moral Theology. In addition to structural differences (Christians in India are a radical minority), owing to its pluralistic situation, philosophical debates are more significant in German speaking countries. Nevertheless, there are many similarities. The last part of this work engages with the various currents of Hinduism in India, which have important implications for the present theme. It verifies important starting points for a dialogue concerning the protection of unborn life and its endowment with human dignity from the beginning of life.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Die Menschenwürde wird seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) als fundamentales Grundrecht betrachtet. So formuliert das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1, 1.). Der Begriff der Menschenwürde ist daher eine sehr wichtige Grundlage für bioethische ...

Die Menschenwürde wird seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) als fundamentales Grundrecht betrachtet. So formuliert das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1, 1.). Der Begriff der Menschenwürde ist daher eine sehr wichtige Grundlage für bioethische Diskussionen in der pluralistischen Gesellschaft Deutschlands. Die Menschenwürde ist vielfältig bedroht - z.B. durch Ausbeutung und Rassismus, aber auch durch mangelnden Schutz des Ungeborenen Lebens.
Gerade dieser Aspekt wird in der Arbeit besonders in den Blick genommen. Dabei ist die Frage leitend, ob und ab wann menschliches Leben zu schützen ist und ihm damit die Menschenwürde zukommt.
Die Dissertation, die im Fach Moraltheologie verfasst wurde, geht vom Schutz des ungeborenen Lebens von Anfang an aus und spricht dem Embryo die Menschenwürde zu.
Dabei stützt sie sich auf naturwissenschaftliche und philosophische Argumente, die theologisch aufgenommen werden. Diese Auffassung wird auch vom Lehramt der katholischen Kirche vertreten.
Untersucht wird, in den ersten Kapiteln, ob die Argumente in der indischen Moraltheologie und in der deutschsprachigen Moraltheologie identisch sind bzw., welche Unterschiede vorhanden sind.
Neben strukturellen Verschiedenheiten (Christen in Indien sind in einer radikalen Minderheit) ist im deutschsprachigen Raum vor allem die philosophische Auseinandersetzung aufgrund der pluralistischen Situation ausgeprägter. Trotzdem sind sehr viele Gemeinsamkeiten vorhanden. In Indien sind die verschiedenen Strömungen des Hinduismus von Bedeutung, mit denen sich der letzte Teil der Arbeit beschäftigt. Hier gibt es wichtige Anknüpfungspunkte für einen Dialog über den Schutz des ungeborenen Lebens von Anfang an, dem damit die Menschenwürde zukommt.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum3 September 2014
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Herbert Schlögel
Tag der Prüfung30 Juni 2014
InstitutionenKatholische Theologie > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Moraltheologie - Prof. Dr. Herbert Schlögel
Stichwörter / Keywordshuman, human life, human being, human person, human dignity, embryo, catholic, theology, philosophy, bioethics, hinduism, ayurveda, constitution
Dewey-Dezimal-Klassifikation200 Religion > 230 Theologie, Christentum
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-306605
Dokumenten-ID30660

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