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Operationalisierte Indikationsstellung in der akut-stationären psychosomatischen Versorgung. Eine erste Auswertung, Korrelation und Evaluation der Daten zweier bayerischer Kliniken
Rank, Simon (2015) Operationalisierte Indikationsstellung in der akut-stationären psychosomatischen Versorgung. Eine erste Auswertung, Korrelation und Evaluation der Daten zweier bayerischer Kliniken. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 13 Nov 2015 13:59
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.32737
Zusammenfassung (Deutsch)
Fragestellung: Die vorliegende Studie vollzieht anhand 805 konsekutiver Indikationsbögen eine erste Auswertung und Evaluation eines neuen Instruments der operationalisierten Indikationsstellung, mit dem Ziel, Grundlagen für eine Modifikation zu schaffen. Weiterhin stellt sie operationalisiert erhobene Indikationsdaten in Korrelation zum Behandlungserfolg (Katamnesen des Folgejahres), dem ...
Fragestellung: Die vorliegende Studie vollzieht anhand 805 konsekutiver Indikationsbögen eine erste Auswertung und Evaluation eines neuen Instruments der operationalisierten Indikationsstellung, mit dem Ziel, Grundlagen für eine Modifikation zu schaffen. Weiterhin stellt sie operationalisiert erhobene Indikationsdaten in Korrelation zum Behandlungserfolg (Katamnesen des Folgejahres), dem ICD-10-Symptom-Rating (ISR) und zur Art der Beendigung der Behandlung.
Methode: Die 35 Punkte umfassende Itemliste fragt psychische, biologische und soziale Indikationen ab und wird vom aufnehmenden Therapeuten erhoben.
Beim ISR wird im Selbstbeurteilungsverfahren der Schweregrad der psychischen Symptomatik ermittelt.
In der telefonischen Katamneseerhebung werden offene Fragen zur Zufriedenheit, dem Befinden und der Weiterbehandlung gestellt.
Im „Veränderungsfragebogen Erleben und Verhalten“ machen die Patienten schriftliche Angaben.
Ergebnisse: Der Indikationsbogen könnte auf zehn Items reduziert werden, ohne einen Patienten des untersuchten Kollektivs nicht zu erfassen. Bei stärker gegebener Indikation ergaben sich mit Ausnahme von Depressions- und Zusatzskala auf allen Skalen höhere Werte, katamnestisch wurde eine ambulante Therapie als hilfreicher empfunden und bei Rezidiven häufiger eine erneute stationäre Aufnahme gesucht. Die Verteilung der Art der Beendigung unterschied sich nicht signifikant.
Diskussion: Nur im klinischen Alltag kann überprüft werden, ob die verbliebenen Items inhaltlich der Situation der Patienten in der akut-stationären psychosomatischen Versorgung gerecht werden. Korrelationsuntersuchungen lassen Aussagen über die Wirksamkeit psychotherapeutischer Verfahren zu. Die begrenzten Kollektive der Stichprobenuntergruppen reduzieren jedoch die Zahl der signifikanten Ergebnisse. Weiterführende Untersuchungen lassen übertragbare Ergebnisse erwarten.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Objectives: To analyse and evaluate a new instrument operationalizing indications for psychsomatic inpatient treatment by 805 consecutive indication lists in order to gain a basis for its modification and to correlate the collected indication data with the patients‘ ICD-10-Symptom-Rating (ISR), treatment termination and treatment result (follow-up history of the subsequent year). Methods: The ...
Objectives: To analyse and evaluate a new instrument operationalizing indications for psychsomatic inpatient treatment by 805 consecutive indication lists in order to gain a basis for its modification and to correlate the collected indication data with the patients‘ ICD-10-Symptom-Rating (ISR), treatment termination and treatment result (follow-up history of the subsequent year).
Methods: The indication list contains 35 items and checks psychological, biological and social indications. It is collected by the admitting therapist.
The ISR grades the severity of symptoms by self assessment.
Follow-up histories are collected by phone (open questions concerning satisfaction, condition, aftertreatment) and in written form.
Results: The indication list could be reduced to ten items without missing a single patient. More severe indications go along with higher scale values except vor depression- and additional scale, outpatient therapy is more helpful then and the rate of further inpatient treatment is higher. There was no significant differance concerning the treatment termination.
Conclusions: Clinical experience will show whether the remaining indication items reflect the true situation of patients in psychosomatic clincal acute-care settings. The number of significant correlation results was reduced by the restricted collectives of the random sample’s sub-groups which affects the transferability.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 13 November 2015 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thomas Loew |
| Tag der Prüfung | 26 Oktober 2015 |
| Institutionen | Medizin > Abteilung für Psychosomatische Medizin |
| Stichwörter / Keywords | Operationalisierung, Indikationsstellung, Psychosomatik, Psychotherapie, operationalizing indications, indication list, psychosomatic, psychosomatic treatment, inpatient psychotherapy |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-327373 |
| Dokumenten-ID | 32737 |
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