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Zahnverletzungen bei Miniplattenosteosynthese am Unterkiefer
Friedrich, Michael (2016) Zahnverletzungen bei Miniplattenosteosynthese am Unterkiefer. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 26 Feb 2016 05:50
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.33328
Zusammenfassung (Deutsch)
In die vorliegende Studie wurden 488 Patienten aus zwei großen universitären Kliniken einbezogen. Dabei wurden die Krankenakten und Röntgenbilder ausgewertet und Patienten klinisch nachuntersucht, bei denen der Verdacht auf eine iatrogene Zahnverletzung durch das Setzen eines Bohrloches oder das Einbringen einer Osteosyntheseschraube bestand. Es konnte gezeigt werden, dass bei der Versorgung ...
In die vorliegende Studie wurden 488 Patienten aus zwei großen universitären Kliniken einbezogen. Dabei wurden die Krankenakten und Röntgenbilder ausgewertet und Patienten klinisch nachuntersucht, bei denen der Verdacht auf eine iatrogene Zahnverletzung durch das Setzen eines Bohrloches oder das Einbringen einer Osteosyntheseschraube bestand.
Es konnte gezeigt werden, dass bei der Versorgung einer Unterkieferfraktur mit einer Miniplattenosteosynthese ein Risiko einer iatrogenen Zahnverletzung von 9% besteht. Eine weiterführende Therapie wie zum Beispiel durch eine Wurzelkanalbehandlung oder sogar Extraktion ist jedoch nur bei 25% notwendig. Wie Ewers und Dükers in ihrer Studie nachwiesen, kann es durch eine teilweise Unterbrechung der Gefäßversorgung im Bereich der Pulpa zu einer Revaskularisierung kommen [Ewers, 1980].
Es lässt sich festhalten, dass das größte Risiko bei der Versorgung einer paramedianen Unterkieferfraktur besteht. Bei dem Anbringen der kranialen Osteosyntheseplatte, oberhalb des Nervus alveolaris inferior, im Seitenzahnbereich ist die Verletzungsgefahr am größten. Durch die Anfertigung einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme kann das Risiko für die Verletzung einer Zahnwurzel minimiert werden, wenn die Dicke der äußeren Kortikalis im Unterkiefer dem Operateur bekannt ist. Eine entsprechende Aufklärung muss dennoch erfolgen und dem Patienten bekannt sein.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
In the present study 488 patients from two university medical centres were included. Besides, the sick person's acts and X-ray pictures were evaluated and patients were given a further checkup clinically with whom the suspicion on an iatrogene dental injury existed by the putting of a bore or the bringing in of an osteosynthesis screw. It could be shown that with the care of a lower jaw fracture ...
In the present study 488 patients from two university medical centres were included. Besides, the sick person's acts and X-ray pictures were evaluated and patients were given a further checkup clinically with whom the suspicion on an iatrogene dental injury existed by the putting of a bore or the bringing in of an osteosynthesis screw.
It could be shown that with the care of a lower jaw fracture with a miniplate osteosynthesis a risk of an iatrogenen dental injury of 9% exists. Nevertheless, a continuing therapy as for example by a root canal treatment or even extraction is necessary only with 25%. As Ewers and Dükers proved in her study, it can come by a partial interruption of the vascular care in the area of the Pulpa to a revascularization [Ewers, in 1980].
It can be held on that the biggest risk exists with the care of a paramedic fracture of the lower jaw. While attaching cranial osteosynthesis plate, above the Nervus alveolaris inferiorly, in the side tooth area the injury danger is the biggest. The risk can be minimised by the manufacture of a three-dimensional X-ray for the injury of a root if the thickness of the external Kortikalis is known in the lower jaw to the surgeon. A suitable clarification must still occur and be known the patient.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 26 Februar 2016 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thorsten E. Reichert |
| Tag der Prüfung | 17 Februar 2016 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie |
| Stichwörter / Keywords | Zahnverletzung, Miniplattenosteosynthese, Unterkiefer, DVT |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-333285 |
| Dokumenten-ID | 33328 |
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