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Ebert, Laura Christine

Die distale diametaphysäre Radiusfraktur im Kindesalter- ein Vergleich verschiedener Therapieverfahren

Ebert, Laura Christine (2019) Die distale diametaphysäre Radiusfraktur im Kindesalter- ein Vergleich verschiedener Therapieverfahren. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 06 Jun 2019 09:37
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40297


Zusammenfassung (Deutsch)

Anhand des Patientenkollektivs, das im Zeitraum 01.01.2010 bis 31.12.2013 mit distalen diametaphysären Radiusfrakturen in der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderorthopädie St. Hedwig therapiert wurde, erfolgte ein retrospektiver Vergleich unterschiedlicher hausintern angewandter Therapieverfahren bezüglich ihrer Behandlungsergebnisse. Die verhältnismäßig große Anzahl guter Ergebnisse im ...

Anhand des Patientenkollektivs, das im Zeitraum 01.01.2010 bis 31.12.2013 mit distalen diametaphysären Radiusfrakturen in der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderorthopädie St. Hedwig therapiert wurde, erfolgte ein retrospektiver Vergleich unterschiedlicher hausintern angewandter Therapieverfahren bezüglich ihrer Behandlungsergebnisse.
Die verhältnismäßig große Anzahl guter Ergebnisse im distalen diametaphysären Bereich durch bikortikale Kirschner-Draht-Osteosynthese sowie im proximalen diametaphysären Bereich durch elastisch stabile intramedulläre Nagelung legt nahe, neben der generell durchgeführten posttraumatischen Wachstumsprognose zusätzlich eine Unterteilung des versorgungstechnisch anspruchsvollen Übergangsbereichs von Meta- zu Diaphyse in proximal, medial und distal zu unternehmen.
Gegen das konservative Vorgehen zur Frakturversorgung in o.g. Bereich sprechen die hohen Raten an Achsabkippungen während der Ruhigstellungsperiode sowie die überwiegend schlechten radiologischen Ergebnisse.
Insgesamt lassen die Ergebnisse der Studie annehmen, dass sich das kombinierte Verfahren aus bikortikalem und intramedullär verlaufendem Kirschner-Draht als minimal-invasive, komplikationsarme Methode zur Retention distaler diametaphysärer Radiusfrakturen gut eignet.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

This retrospective study compares the outcome of different treatment options for distal diametaphyseal radius fractures in children. The surveyed group of patients comprised children treated in the timeframe 01 Jan 2010 till 31 Dec 2013 in the Clinic for Paediatric Surgery within St. Hedwig Hospital Regensburg. By and large, the results of the study suggest that a combination of bicortical ...

This retrospective study compares the outcome of different treatment options for distal diametaphyseal radius fractures in children. The surveyed group of patients comprised children treated in the timeframe 01 Jan 2010 till 31 Dec 2013 in the Clinic for Paediatric Surgery within St. Hedwig Hospital Regensburg.
By and large, the results of the study suggest that a combination of bicortical plus intramedullary K-wire fixation constitutes a minimal invasive as well as effective procedure to maintain fracture alignment.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum6 Juni 2019
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Hans Jürgen Schlitt
Tag der Prüfung8 Mai 2019
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Chirurgie
Stichwörter / Keywordsdistal; diametaphysär; Radiusfraktur;
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-402975
Dokumenten-ID40297

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