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Pathophysiologische Vorgänge bei Wurzelresorptionen als Folge dentoalveolärer Traumata
Grätz, Eva-Maria (2019) Pathophysiologische Vorgänge bei Wurzelresorptionen als Folge dentoalveolärer Traumata. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 20 Dez 2019 05:30
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40500
Zusammenfassung (Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurden im Rahmen eines Scoping Reviews alle verfügbaren Informationen zu den pathophysiologischen Vorgängen bei Wurzelresorptionen als Folge dentoalveolärer Traumata gesucht, gesammelt und zusammengefasst. Das weite Themengebiet der Forschungsfrage umfasst dabei die Aspekte der Ätiologie, der histologischen Grundlagen, der Physiologie sowie der Steuerung und Regulation ...
In der vorliegenden Arbeit wurden im Rahmen eines Scoping Reviews alle verfügbaren Informationen zu den pathophysiologischen Vorgängen bei Wurzelresorptionen als Folge dentoalveolärer Traumata gesucht, gesammelt und zusammengefasst. Das weite Themengebiet der Forschungsfrage umfasst dabei die Aspekte der Ätiologie, der histologischen Grundlagen, der Physiologie sowie der Steuerung und Regulation der Wurzelresorptionen nach Zahntraumata.
Zu diesem Zweck wurde eine breit angelegte systematische Literatursuche in relevanten Datenbanken etabliert und diese durch eine zusätzliche manuelle Suche ergänzt und verfeinert. Die dabei erhaltenen Treffer wurden anschließend durch vorher festgelegte Ein- und Ausschlusskriterien anhand ihrer Relevanz selektiert und weiterverarbeitet. Aus den daraus letztlich verbliebenen Treffern wurden alle relevanten Aspekte extrahiert, gegliedert und zusammengefasst. Die hierfür angewandte Methodik orientiert sich an PRISMA-ScR (Preferred Reporting Items for Systematic reviews and Meta-Analyses extension for Scoping Reviews), einem von Experten entwickelten Leitfaden für die Anfertigung von Scoping Reviews.
Diese Arbeit stellt letztlich mit ihren Ergebnissen eine komprimierte Zusammenfassung aller relevanten Informationen der gefundenen, sortierten und gesichteten Literatur über das behandelte Themengebiet dar. Die Arbeit in Form des Scoping Review ermöglicht es zusätzlich, einen Überblick über die vorhandene Evidenz zu schaffen und das Thema in seinem Umfang abzustecken. Durch diese Charakteristik konnte gezeigt werden, dass in der bis heute existierenden Literatur in vielen Punkten noch einige Wissenslücken existieren und somit längst noch nicht alle Aspekte der Forschungsfrage verstanden sind. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Komplexität des Themas und dessen Umfang, ist daher weiterführende Forschung in Form von Studien und detaillierteren Systematischen Übersichtsarbeiten (Systematic Reviews) unbedingt empfehlenswert. Auch das Problem der geringen Sensitivität und Berücksichtigung der Wurzelresorptionen speziell nach Trauma im Vergleich zu anderen Ätiologien könnte dadurch verringert oder gar behoben werden. Trotz all dieser Lücken in der Literatur verbesserte sich die Datenlage in den letzten Jahren sukzessiv. Durch zahlreiche wichtige und bahnbrechende Errungenschaften der Wissenschaft in den letzten 20 Jahren ist anzunehmen, dass mit einem weiteren Wissenszuwachs auf diesem Gebiet zu rechnen ist. Somit ist es begründet anzunehmen, dass sich in dessen Folge die Prognose wurzelresorbierter Zähne nach dem Trauma stetig verbessern wird.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
In this study, all available information on the pathophysiological processes in root resorption as a result of dentoalveolar trauma was sought, collected and summarized within the framework of a Scoping Review. The broad topic of the research question covers the aspects of the etiology, the histological foundations, the physiology as well as the control and regulation of the root resorption ...
In this study, all available information on the pathophysiological processes in root resorption as a result of dentoalveolar trauma was sought, collected and summarized within the framework of a Scoping Review. The broad topic of the research question covers the aspects of the etiology, the histological foundations, the physiology as well as the control and regulation of the root resorption process after dental injuries.
For this purpose, a broad-based systematic literature search in relevant databases was established and supplemented as well as refined by an additional manual search. The resulting hits were then selected by pre-defined inclusion and exclusion criteria based on their relevance and further processed accordingly. From the publications that ultimately remained, all relevant aspects were extracted, structured and summarized. The underlying methodology is based on PRISMA-ScR (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses extension for Scoping Reviews), a guideline developed by experts for the preparation of scoping reviews.
Ultimately, the results of this study present a condensed summary of all relevant information of the reviewed literature about the present research topic. The characteristic of the Scoping Review also makes it possible to provide an overview of the existing evidence and to identify the topic in its scope. It is further shown that there are still some knowledge gaps in the existing literature and not all aspects of the research question are fully understood yet. Not least because of the high complexity of the topic and its scope, further research in form of studies and more detailed systematic reviews is highly recommended. Moreover, the problem of low sensitivity and consideration of root resorption, especially after trauma compared to other etiologies, could potentially be reduced or even eliminated by further research. Despite all these existing gaps in the present literature, the data situation improved successively in recent years. Numerous important and groundbreaking achievements in science over the past 20 years suggest that further knowledge gains in this area can be expected. Consequently, it is reasonable to assume that the prognosis for teeth suffering root resorption after dental trauma will improve steadily.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 20 Dezember 2019 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof.Dr. Kerstin Galler |
| Tag der Prüfung | 5 Juli 2019 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Zahnerhaltung und Parodontologie |
| Stichwörter / Keywords | Pathophysiologie; Wurzelresorption; dentoalveoläres Trauma; Scoping Review; RANKL; Osteoklast; Odontoklast |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-405009 |
| Dokumenten-ID | 40500 |
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