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Eine Querschnittsbefragung am Universitätsklinikum Regensburg zur Versorgungssituation und Lebensqualität bei Patienten mit Psoriasis vulgaris
Schwiersch, Michael (2020) Eine Querschnittsbefragung am Universitätsklinikum Regensburg zur Versorgungssituation und Lebensqualität bei Patienten mit Psoriasis vulgaris. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 27 Feb 2020 05:59
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.41684
Zusammenfassung (Deutsch)
Die Krankheit Psoriasis vulgaris stellt für viele Patienten eine Einschränkung in ihrer Lebensqualität dar. Deshalb wurde neben der Lebensqualität und der Schwere der Krankheit auch die Versorgungssituation dieser Patienten am Universitätsklinikum Regensburg untersucht. Vor allem die Metropolregion Regensburg mit ihrem großen Einzugsbereich, der niedrigen umliegenden Bevölkerungsdichte und dem ...
Die Krankheit Psoriasis vulgaris stellt für viele Patienten eine Einschränkung in ihrer Lebensqualität dar. Deshalb wurde neben der Lebensqualität und der Schwere der Krankheit auch die Versorgungssituation dieser Patienten am Universitätsklinikum Regensburg untersucht. Vor allem die Metropolregion Regensburg mit ihrem großen Einzugsbereich, der niedrigen umliegenden Bevölkerungsdichte und dem Bedürfnis auf gute Versorgung, ist eine interessante Umgebung, um die Versorgungssituation zu untersuchen. Anhand einer Querschnittsbefragung wurden die Patienten einmalig mit standardisierten Fragebögen befragt. Es wurden zwei Fragebögen (DLQI; EQ-5D-5L) und eine Analogskala (EQ-5D-VAS) vom Patienten ausgefüllt. Neben diesen Elementen enthielt der Fragebogen auch noch weitere Aspekte wie PASI Score, Gelenkbeteiligung oder Behandlungstherapien. An dieser Studie nahmen schließlich 114 Patienten erfolgreich teil und es fand eine Auswertung ihrer Antworten statt. Die Entfernungsgrenze von 50 km wurde von uns festgelegt. Von den 114 Patienten fuhren 53 weiter als 50 km und 61 weniger als 50 km. Den Patienten war vor allem ihre Behandlung durch einen fachärztlichen Dermatologen am Universitätsklinikum wichtig (93,0 %). Im Gegensatz dazu wollten 77,2 % vom Hausarzt behandelt werden. In der Studie konnte festgestellt werden, dass ein erhöhter DLQI mit einem erhöhten PASI Score einhergeht. Zudem zeigte das Patientenkollektiv einen erhöhten PASI Score, wenn die betroffene Körperoberfläche größer war. Aufgrund der Patientenzahl von 114 benötigt es noch weitere Folgestudien, um ein genaueres Bild der Lebensqualität und Versorgungssituation von Psoriasispatienten darzustellen. Vor allem eine genauere Darstellung der Subgruppen lässt sich durch eine erhöhte Patientenzahl gewährleisten. In Folgestudien könnte man zum Beispiel eine Erfassung der Lebensqualität von Psoriasispatienten durch niedergelassene Dermatologen in der Oberpfalz anstreben. Damit könnte man eine größere und flächendeckendere Abbildung der Versorgungssituation darstellen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
For many patients, Psoriasis vulgaris has a strongly negative impact on their quality of life (QoL). The present study, conducted at the University Hospital Regensburg (UHR), investigated the management for psoriasis patients within the Regensburg Metropolitan Area, which, given its geographically large yet sparsely populated nature, was of particular interest. A cross section of patients were ...
For many patients, Psoriasis vulgaris has a strongly negative impact on their quality of life (QoL). The present study, conducted at the University Hospital Regensburg (UHR), investigated the management for psoriasis patients within the Regensburg Metropolitan Area, which, given its geographically large yet sparsely populated nature, was of particular interest. A cross section of patients were surveyed by means of two standardised questionnaires (DLQI: EQ-5D-5L) and a standardised analogue scale (EQ-5D-VAS). Psoriasis Area and Severity Index (PASI) was included in the survey, as well as assessment of joint involvement and current treatment. The answers of 114 psoriasis patients were evaluated in the study. Patients were divided into two groups determined by proximity to UHK with a boundary perimeter set at 50km. 61 patients lived within this perimeter and 53 outwith. The vast majority of patients (93%) found the management of their psoriasis by a Consultant Dermatologist very important. In contrast, 77.2% would rather be treated by their GP. Our study was able to confirm that a raised DLQI correlates with a raised PASI score. The study cohort also displayed a raised PASI score in patients with larger psoriasis-affected surface areas. Due to the small cohort in the present study, further research is needed to ascertain a clearer picture of the management of psoriasis patients, ideally with a larger patient cohort to allow greater evaluation of other subgroups. Future study could be expanded to include analysis of QoL for Psoriasis patients within Oberpfalz whose management is conducted by non hospital-based dermatologists, which would provide a more comprehensive illustration of current patient management within the region.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 27 Februar 2020 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Tim Maisch und Prof. Dr. Michael Koller |
| Tag der Prüfung | 6 Februar 2020 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Dermatologie und Venerologie |
| Stichwörter / Keywords | Psoriasis vulgaris, Lebensqualität, DLQI |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-416845 |
| Dokumenten-ID | 41684 |
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