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Ehrensberger, Denise Esther

Bestimmung des Resektionsausmaßes und seine klinische Konsequenz beim Glioblastom

Ehrensberger, Denise Esther (2021) Bestimmung des Resektionsausmaßes und seine klinische Konsequenz beim Glioblastom. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 19 Feb 2021 07:43
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43994


Zusammenfassung (Deutsch)

Das Glioblastom ist der häufigste maligne, hirneigene Tumor des Erwachsenenalters mit einer besonders schlechten Prognose. Ein wichtiges Element der Therapie eines Glioblastoms ist die Resektion. Da es aufgrund der Eloquenz des Wirtsorganes nicht immer möglich ist, eine Resektion der gesamten Kontrastmittelaufnahme zu erreichen soll ermittelt werden, ob und ab welchem Resektionsausmaß Patienten ...

Das Glioblastom ist der häufigste maligne, hirneigene Tumor des Erwachsenenalters mit einer besonders schlechten Prognose. Ein wichtiges Element der Therapie eines Glioblastoms ist die Resektion. Da es aufgrund der Eloquenz des Wirtsorganes nicht immer möglich ist, eine Resektion der gesamten Kontrastmittelaufnahme zu erreichen soll ermittelt werden, ob und ab welchem Resektionsausmaß Patienten auch von einer inkompletten Resektion profitieren.
Hierfür erfolgte die retrospektive Analyse prospektiv erhobener Daten der Patienten der Klinik für Neurochirurgie, die zwischen 2005 und 2013 am Universitätsklinikum Regensburg an einem neudiagnostizierten Glioblastom behandelt wurden. Hierbei wurden Symptome, Karnofsky Performance Index, sowie das quantitative Resektionsausmaß (EOR) bestimmt und verglichen. Als wichtigste Parameter für das Patientenoutcome wurden das Gesamtüberleben (OS) und das progressionsfreie Intervall (PFS) ermittelt.
Dabei konnte gezeigt werden, dass Patienten, bei denen über 80% des Tumorvolumens entfernt werden kann, länger ohne Progress bleiben, länger überleben und eine bessere neurologische Performance aufweisen.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Glioblastoma is the most common malignant brain tumor in adults is associated to especially poor prognosis. One important part of therapy is tumor resection. Since complete resection of the contrast enhancement is not always possible, we aimed to find out whether Patients benefit from incomplete resections and which extent of resection is needed. We identified 241newly diagnosed patients with ...

Glioblastoma is the most common malignant brain tumor in adults is associated to especially poor prognosis. One important part of therapy is tumor resection. Since complete resection of the contrast enhancement is not always possible, we aimed to find out whether Patients benefit from incomplete resections and which extent of resection is needed.
We identified 241newly diagnosed patients with GBM diagnosed and treated at the University of Regensburg between 2005 and 2013. We measured and compared symptoms, Karnofsky Performance Index and performed volumetric analysis of the extent of resection. Most important parameters for patient outcome were overall survival and progression-free survival.
It was shown that an extent of resection of minimum 80% of tumor volume leads to prolonged progression-free survival, overall survival and a better neurological performance.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum19 Februar 2021
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Martin Proescholdt und Prof. Dr. Peter Hau
Tag der Prüfung15 September 2020
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Neurochirurgie
Stichwörter / KeywordsGlioblastom, Volumetrie, Resektionsausmaß, Gesamtüberleben, Progressionsfreies Überleben
Dewey-Dezimal-Klassifikation500 Naturwissenschaften und Mathematik > 500 Naturwissenschaften
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 570 Biowissenschaften, Biologie
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-439949
Dokumenten-ID43994

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