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Verkürzte Mikroemboliedetektion bei Verdacht auf Endokarditis - eine Pilotstudie
Weinfurtner, Anna (2024) Verkürzte Mikroemboliedetektion bei Verdacht auf Endokarditis - eine Pilotstudie. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 02 Jan 2024 06:10
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.54116
Zusammenfassung (Deutsch)
Eine gefürchtete Komplikation der Erkrankung Endokarditis, insbesondere der infektiösen Endokarditis, stellt die Emboliegenität dar. Daraus resultiert ein hohes Risiko, im Verlauf dieser Krankheit, einen Schlaganfall zu erleiden, weshalb die Diagnose zeitnah gestellt werden sollte, um möglichst schnell und gezielt eine geeignete Therapie zu gewährleisten. Beim Verdacht auf eine Endokarditis ...
Eine gefürchtete Komplikation der Erkrankung Endokarditis, insbesondere der infektiösen Endokarditis, stellt die Emboliegenität dar. Daraus resultiert ein hohes Risiko, im Verlauf dieser Krankheit, einen Schlaganfall zu erleiden, weshalb die Diagnose zeitnah gestellt werden sollte, um möglichst schnell und gezielt eine geeignete Therapie zu gewährleisten. Beim Verdacht auf eine Endokarditis stehen zur frühzeitigen Diagnostik verschiedene Techniken zur Verfügung, die jedoch zum Teil Nachteile, zeitliche Verzögerungen für den Patienten mit sich bringen oder eine zu geringe Sensitivität bzw. Spezifität besitzen. In der vorliegenden Dissertation wurde daher untersucht, ob der Einsatz der Mikroemboliedetektion mittels einer mobilen transkraniellen Duplexsonographie (TCCS/ TCD) über einen Zeitraum von nur zehn Minuten als ein schnelles und sicheres Verfahren die Verdachtsdiagnose einer Endokarditis stützen kann. Die dazu an insgesamt 33 Patienten durchgeführte verkürzte Mikroemboliedetektion mittels TCD ergab jedoch keinen eindeutig signifikanten Zusammenhang zwischen der Messung von Mikroembolien und dem Vorliegen einer Endokarditis. Bezieht man allerdings das zusätzlich retrospektiv aufgenommene Patientengut mit ein, lässt sich eine eindeutige Tendenz zu einem häufigeren Auftreten von detektierbaren MES im Rahmen einer Endokarditis erkennen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Mikroembolidetektion mithilfe der TCD durchaus Vorteile mit sich bringen und gerade bei Hochrisikopatienten angewendet werden könnte, um schneller den Verdacht auf eine Endokarditis erhärten zu können - weitere Studien mit einer größeren Stoffmenge vorausgesetzt.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
A feared complication of the disease endocarditis, particularly infectious endocarditis, is its embolic potential. This results in a high risk of suffering a stroke during the course of the disease, which is why the diagnosis should be made promptly to ensure timely and targeted therapy. Various techniques are available for early diagnosis in suspected endocarditis, but they may have ...
A feared complication of the disease endocarditis, particularly infectious endocarditis, is its embolic potential. This results in a high risk of suffering a stroke during the course of the disease, which is why the diagnosis should be made promptly to ensure timely and targeted therapy. Various techniques are available for early diagnosis in suspected endocarditis, but they may have disadvantages, cause delays for the patient or have low sensitivity or specificity. In the present dissertation, it was therefore investigated whether the use of microembolism detection by mobile transcranial duplex sonography (TCCS/TCD) over a period of only ten minutes can support the suspected diagnosis of endocarditis as a fast and safe procedure. However, the shortened microembolism detection using TCD, which was performed on a total of 33 patients, did not show a clearly significant correlation between the measurement of microemboli and the presence of endocarditis. Nevertheless, if the retrospectively recorded patient data is taken into account, a clear tendency towards a more frequent occurrence of detectable MES in the context of endocarditis can be observed. In summary, it can be said that this microembolus detection using TCD could indeed have advantages and should be applied especially in high-risk patients to quickly confirm the suspicion of endocarditis - provided that further studies with a larger sample size are conducted.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 2 Januar 2024 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Felix Schlachetzki |
| Tag der Prüfung | 18 April 2023 |
| Institutionen | Nicht ausgewählt |
| Stichwörter / Keywords | Mikroemboliedetektion, infektiöse Endokarditis, transkranielle Dopplersonographie, TCD, MES |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-541161 |
| Dokumenten-ID | 54116 |
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