| Download ( PDF | 1MB) | Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International |
Seroprävalenz von SARS-CoV-2-Antikörpern bei medizinischem Personal in einer der hauptversorgenden Kliniken der ersten Welle der COVID-19 Pandemie in der „Hot-Spot“ Region um Tirschenreuth mit besonderem Fokus auf die Radiologie
Lenhart, Stephan Patrick (2023) Seroprävalenz von SARS-CoV-2-Antikörpern bei medizinischem Personal in einer der hauptversorgenden Kliniken der ersten Welle der COVID-19 Pandemie in der „Hot-Spot“ Region um Tirschenreuth mit besonderem Fokus auf die Radiologie. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 13 Dez 2023 13:17
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.54984
Zusammenfassung (Deutsch)
Diese Arbeit betrachtet das berufsbedingte Risiko von HCW für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus in einer Hochrisikoregion während der ersten Welle in Deutschland von Anfang März bis Ende Juli 2020. Ein besonderer Fokus der Untersuchung wurde dabei auf das Risiko einer Infektion in der Radiologie an den Standorten Tirschenreuth und Weiden gelegt. Die Daten wurden nach positivem Ethikvotum ...
Diese Arbeit betrachtet das berufsbedingte Risiko von HCW für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus in einer Hochrisikoregion während der ersten Welle in Deutschland von Anfang März bis Ende Juli 2020. Ein besonderer Fokus der Untersuchung wurde dabei auf das Risiko einer Infektion in der Radiologie an den Standorten Tirschenreuth und Weiden gelegt.
Die Daten wurden nach positivem Ethikvotum mithilfe eines standardisierten
Fragebogens erhoben welcher mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig entwickelt und dort auch ausgewertet wurde. Hier wurde neben möglichen Symptomen und Infektionswegen/-risiken auch eine Zuordnung zu verschiedenen Berufs- und Risikogruppen vorgenommen. Den Teilnehmenden der KNO AG wurde nach den Regeln der GCP auch Blut entnommen welches im hauseigenen Labor mittels Elecsys® Anti-SARS-CoV-2 Immunoassay auf das Vorhandensein von IgM und IgG-Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Virus analysiert wurde. Die Datenerhebung lag zwischen dem 13. und 30. Juli 2020 und erfasste die Auswirkungen der „ersten Welle“ der Covid-19-Pandemie. In der Auswertung wurde besonderes Augenmerk auf die Radiologie gelegt, welche aufgrund der herausgearbeiteten hohen Kontaktzahlen zu infizierten Patienten ein ähnlich hohes Risiko wie Pflegende auf den Intensiv- oder Corona-Stationen hatten.
Die hohe physische und psychische Belastung durch eine Covid-19-Infektion sowie der Umgang mit möglichen Übertragungswegen ließ die Notwendigkeit einer gründlichen Vorbereitung auf die folgenden Wellen erkennen, sei es durch
ausreichend PPE, Minimierung der Kontaktmöglichkeiten oder Schulung des
Personals über Hygienevorschriften.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
This work looks at the occupational risk of HCWs for infection with the SARS-CoV-2 virus in a high-risk region during the first wave in Germany from the beginning of March to the end of July 2020. A particular focus of the study was on the risk of infection in of radiology at the Tirschenreuth and Weiden locations. The data were collected using a standardized method after a positive ethics vote ...
This work looks at the occupational risk of HCWs for infection with the SARS-CoV-2 virus in a high-risk region during the first wave in Germany from the beginning of March to the end of July 2020. A particular focus of the study was on the risk of infection in of radiology at the Tirschenreuth and Weiden locations.
The data were collected using a standardized method after a positive ethics vote a questionnaire was collected which was developed with the Helmholtz Center for Infection Research in Braunschweig and evaluated there. In addition to possible symptoms and infection routes/risks, an assignment to various occupational and risk groups was also made. Blood was also taken from the participants of KNO AG in accordance with the rules of the GCP, which was analyzed in the in-house laboratory using the Elecsys® Anti-SARS-CoV-2 immunoassay for the presence of IgM and IgG antibodies against the SARS-CoV-2 virus. Data collection took place between July 13th and 30th, 2020 and recorded the effects of the “first wave” of the Covid-19 pandemic. In the evaluation, particular attention was paid to radiology, which, due to the high number of contacts with infected patients, had a similarly high risk as nurses in the intensive care or corona wards.
The high physical and psychological stress caused by a Covid-19 infection as well as dealing with possible transmission routes made it clear that there was a need for thorough preparation for the following waves, be it through
sufficient PPE, minimizing contact opportunities or training of the
Staff about hygiene regulations.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 13 Dezember 2023 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Jürgen Schlaier und PD Dr. Thomas Finkenzeller |
| Tag der Prüfung | 12 Oktober 2023 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Röntgendiagnostik |
| Stichwörter / Keywords | Corona Hot-Spot Radiologie Weiden |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Zum Teil |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-549846 |
| Dokumenten-ID | 54984 |
Downloadstatistik
Downloadstatistik