Direkt zum Inhalt

Dommasch, M. ; Zimmermann, M. ; Kanz, K.-G. ; Spinner, C. D.

Die Universitätsmedizin in Bayern im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Dommasch, M., Zimmermann, M., Kanz, K.-G. and Spinner, C. D. (2021) Die Universitätsmedizin in Bayern im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 117 (4), pp. 305-308.

Date of publication of this fulltext: 29 Feb 2024 12:41
Article
DOI to cite this document: 10.5283/epub.56852


Abstract

Hintergrund Anfang 2020 wurde deutschlandweit das Gesundheitswesen bedingt durch die coronavirus disease 2019 (COVID-19)-Pandemie auf einen Notbetrieb umgestellt. In Bayern wurde durch das zuständige Innen- und Gesundheitsministerium zu Beginn der ersten Welle eine Allgemeinverfügung erlassen, in der unter anderem die Organisation der Krankenhausbelegung, Neukonzeption der ...

Hintergrund
Anfang 2020 wurde deutschlandweit das Gesundheitswesen bedingt durch die coronavirus disease 2019 (COVID-19)-Pandemie auf einen Notbetrieb umgestellt. In Bayern wurde durch das zuständige Innen- und Gesundheitsministerium zu Beginn der ersten Welle eine Allgemeinverfügung erlassen, in der unter anderem die Organisation der Krankenhausbelegung, Neukonzeption der Informationstechnologie(IT)-Steuerung und Meldepflichten angeordnet wurden. Ziel dieser Auswertung war es, die Bedeutung der universitären Medizin für die stationäre Behandlung von COVID-19-Patienten in Bayern zu untersuchen.

Methoden
Es erfolgte eine retrospektive Auswertung aller stationär behandelten COVID-19-Patienten, die über das Modul IVENA Sonderlage (IVENA eHealth, [IVENA, interdisziplinärer Versorgungsnachweis, mainis IT-Service GmbH, Offenbach am Main, Deutschland]) gemeldet wurden. Hierbei wurden die gemeldeten Behandlungstage aller bayerischen Kliniken, die an der Versorgung von COVID-19-Patienten teilgenommen haben, ausgewertet.

Ergebnisse
Im Rahmen der ersten Welle der COVID-19-Pandemie wurden 90,9 % der Behandlungstage von kommunalen und öffentlichen sowie privaten Krankenhäusern in Bayern bereitgestellt. Neben der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten mit komplexen Verläufen (20 % der Intensivstations[ICU]- und Intermediate-care-Stations [IMC]-Behandlungstage) leistete die Universitätsmedizin in Bayern mit ihren Kliniken einen relevanten wissenschaftlichen Beitrag und war wesentlich an der Beratung von Ärzten, Krankenhäusern und Politik zur Pandemie beteiligt.



Involved Institutions


Details

Item typeArticle
Journal or Publication TitleMedizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin
Publisher:Springer
Place of Publication:HEIDELBERG
Volume:117
Number of Issue or Book Chapter:4
Page Range:pp. 305-308
Date1 March 2021
InstitutionsMedicine > Notfallambulanz
Identification Number
ValueType
10.1007/s00063-021-00793-5DOI
KeywordsSARS-CoV‑2; COVID-19; Pandemic preparation; Care strategy; Intensive care
Dewey Decimal Classification600 Technology > 610 Medical sciences Medicine
StatusPublished
RefereedYes, this version has been refereed
Created at the University of RegensburgYes
URN of the UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-568522
Item ID56852

Export bibliographical data

Owner only: item control page

nach oben