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Evaluation von Angeboten zur Rauchentwöhnung bei Patienten/Innen mit Nikotinabusus in einer HNO-Klinik
Meißner, Michael Jonas (2024) Evaluation von Angeboten zur Rauchentwöhnung bei Patienten/Innen mit Nikotinabusus in einer HNO-Klinik. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 15 Apr 2024 07:52
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.58049
Zusammenfassung (Deutsch)
Die vorliegende Längsschnittstudie untersuchte die Bereitschaft zur Teilnahme an einem Rauchentwöhnungsprogramm sowie die Effektivität dieser Programme. Dabei wurden verschiedene Einflussfaktoren auf den Tabakkonsum analysiert und die Wahrscheinlichkeit eines Rauchstopps in Bezug auf verschiedene Variablen untersucht. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Monaten wurden insgesamt 100 aktive ...
Die vorliegende Längsschnittstudie untersuchte die Bereitschaft zur Teilnahme an einem Rauchentwöhnungsprogramm sowie die Effektivität dieser Programme. Dabei wurden verschiedene Einflussfaktoren auf den Tabakkonsum analysiert und die Wahrscheinlichkeit eines Rauchstopps in Bezug auf verschiedene Variablen untersucht. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Monaten wurden insgesamt 100 aktive Raucherinnen und Raucher befragt. Trotz sehr geringer Bereitschaft zur Teilnahme an Rauchentwöhnungsprogrammen zeigte sich, dass Menschen durch Proaktivität zu einem Rauchstoppversuch motiviert werden können. 37% der Teilnehmenden waren zu mindestens einem Zeitpunkt der Untersuchung rauchfrei. Stressbewältigung und Neugierde wurden als häufigste Gründe für den Rauchstart genannt, während Gewohnheit und Angst vor Entzugserscheinungen die Hauptgründe für das Ausbleiben eines Rauchstoppversuchs waren. Personen mit Malignomerkrankungen hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, einen Rauchstoppversuch zu unternehmen. Es wurden negative Zusammenhänge zwischen täglichem Zigarettenkonsum und subjektiver Lebenszufriedenheit festgestellt. Die Studie konnte keine Unterschiede in der Lebenszufriedenheit zwischen Teilnehmenden mit und ohne Vorerkrankungen nachweisen, außer bei Teilnehmern mit psychischen Vorerkrankungen, bei denen die Zufriedenheit niedriger war. Die Annahme, dass der Anteil der Raucher in sozial niedrigeren Schichten höher ist, wurde nur bedingt bestätigt. Auffällig war, dass 72% der Befragten bisher keinen Zugang zu Rauchentwöhnungsprogrammen hatten.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
This longitudinal study examined the willingness to participate in a smoking cessation program and the effectiveness of these programs. Various factors influencing tobacco consumption were analyzed and the probability of quitting smoking was examined in relation to various variables. A total of 100 active smokers were surveyed over a period of six to eight months. Despite a very low willingness ...
This longitudinal study examined the willingness to participate in a smoking cessation program and the effectiveness of these programs. Various factors influencing tobacco consumption were analyzed and the probability of quitting smoking was examined in relation to various variables. A total of 100 active smokers were surveyed over a period of six to eight months. Despite a very low willingness to participate in smoking cessation programs, it was shown that people can be motivated to try to stop smoking through proactivity. 37% of participants were smoke-free at least once during the study. Stress management and curiosity were cited as the most common reasons for starting to smoke, while habit and fear of withdrawal symptoms were the main reasons for not attempting to quit. People with malignancies were more likely to make a quit attempt. Negative correlations were found between daily cigarette consumption and subjective life satisfaction. The study found no differences in life satisfaction between participants with and without pre-existing conditions, except for participants with pre-existing mental health conditions, where satisfaction was lower. The assumption that the proportion of smokers is higher in lower social classes was only partially confirmed. It was striking that 72% of respondents had not previously had access to smoking cessation programs.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | April 2024 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Veronika Vielsmeier |
| Tag der Prüfung | 6 März 2024 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde |
| Stichwörter / Keywords | Rauchentwöhnungsprogramme, Rauchverhalten, Rauchstoppbereitschaft, Einflussfaktoren für einen Rauchstopp |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-580498 |
| Dokumenten-ID | 58049 |
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