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Franta, Maximilian ; Gramüller, Johannes ; Dullinger, Philipp ; Kaltenberger, Simon ; Horinek, Dominik ; Gschwind, Ruth M.

Brønstedsäure‐Katalyse – Kontrolle der Konkurrenz zwischen monomerem und dimerem Reaktionsweg erhöht Stereoselektivität

Franta, Maximilian, Gramüller, Johannes, Dullinger, Philipp , Kaltenberger, Simon, Horinek, Dominik und Gschwind, Ruth M. (2023) Brønstedsäure‐Katalyse – Kontrolle der Konkurrenz zwischen monomerem und dimerem Reaktionsweg erhöht Stereoselektivität. Angewandte Chemie 135 (27).

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 18 Jun 2024 08:50
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.58444


Zusammenfassung

Chirale Phosphorsäuren (CPS) sind inzwischen ein bevorzugter Katalysatortyp in der Organokatalyse, jedoch bleibt die Auswahl der optimalen Katalysatorstruktur weiterhin eine Herausforderung. Zusätzlich können unbekannte konkurrierende Reaktionswege die maximale Stereoselektivität und das Potenzial von Vorhersagemodellen einschränken. Bei der CPS-katalysierten Transferhydrierung von Iminen haben ...

Chirale Phosphorsäuren (CPS) sind inzwischen ein bevorzugter Katalysatortyp in der Organokatalyse, jedoch bleibt die Auswahl der optimalen Katalysatorstruktur weiterhin eine Herausforderung. Zusätzlich können unbekannte konkurrierende Reaktionswege die maximale Stereoselektivität und das Potenzial von Vorhersagemodellen einschränken. Bei der CPS-katalysierten Transferhydrierung von Iminen haben wir für viele Systeme zwei Reaktionswege mit inverser Stereoselektivität gefunden, bei denen entweder eine monomere CPS oder ein Wasserstoffbrücken-verknüpftes Dimer als Katalysator fungiert. NMR-Messungen und DFT-Berechnungen offenbarten ein dimeres Intermediat mit einer stärkeren Substrataktivierung durch Kooperativitätseffekte. Beide Wege können separiert werden: Niedrige Temperaturen und hohe Katalysatoranteile begünstigen den dimeren Reaktionsweg (ee bis zu −98 %), während niedrige Temperaturen und reduzierte Katalysatoranteil den monomeren Reaktionsweg fördern und zu einem signifikant verbesserten ee führen (92–99 % ee; vorher 68–86 % bei höheren Temperaturen). Insgesamt wird eine große Auswirkung auf die CPS-Katalyse in Bezug auf Reaktionsoptimierung und Vorhersage erwartet.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftAngewandte Chemie
Verlag:Wiley
Band:135
Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels:27
Datum30 März 2023
InstitutionenChemie und Pharmazie > Institut für Organische Chemie > Arbeitskreis Prof. Dr. Ruth Gschwind
Chemie und Pharmazie > Institut für Physikalische und Theoretische Chemie > Lehrstuhl für Chemie IV - Physikalische Chemie (Solution Chemistry) > Prof. Dr. Dominik Horinek
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1002/ange.202301183DOI
Stichwörter / KeywordsChiral Phosphoric Acids · Enantioselectivity · Ion Pair Catalysis · NMR · Reaction Mechanism
Dewey-Dezimal-Klassifikation500 Naturwissenschaften und Mathematik > 540 Chemie
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-584441
Dokumenten-ID58444

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