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Kaiser, Ulrich ; Kaiser, Florian ; Damnali, Gamze ; Vehling-Kaiser, Ursula

Die nicht-ärztliche onkologische und hämatologische Pflegesprechstunde

Kaiser, Ulrich , Kaiser, Florian, Damnali, Gamze and Vehling-Kaiser, Ursula (2024) Die nicht-ärztliche onkologische und hämatologische Pflegesprechstunde. Die Onkologie 30, pp. 729-734.

Date of publication of this fulltext: 25 Jun 2024 05:53
Article
DOI to cite this document: 10.5283/epub.58480


Abstract

Die Versorgung von Patienten mit malignen Erkrankungen wird mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Therapieformern und insbesondere oraler Therapien zunehmend komplexer. Eine kontinuierliche und hochqualifizierte Überwachung ist in zunehmendem Maße erforderlich. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, stellt die verstärkte Einbindung nicht-ärztlichen Fachpersonals in die ...

Die Versorgung von Patienten mit malignen Erkrankungen wird mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Therapieformern und insbesondere oraler Therapien zunehmend komplexer. Eine kontinuierliche und hochqualifizierte Überwachung ist in zunehmendem Maße erforderlich. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, stellt die verstärkte Einbindung nicht-ärztlichen Fachpersonals in die Versorgung der Tumorpatienten eine wichtige Option dar. Hierfür existieren aktuell bereits mehrere Modelle. Im vorliegenden Beitrag soll beispielhaft ein solches Modell, nämlich die nicht-ärztliche onkologische und hämatologische Pflegesprechstunde, unter Berücksichtigung von existierender Literatur und Erfahrungswerten der Autoren präsentiert werden. Zusammenfassend stellen folgende Gesichtspunkte die wesentlichen Ziele einer nicht-ärztlichen onkologischen und hämatologischen Pflegesprechstunde dar: Erläuterung der jeweiligen Therapieform einschließlich des Nebenwirkungsmanagements; Adhärenzkontrolle; soziale Aspekte und organisatorische Aspekte. Neben der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter, die die Pflegesprechstunde durchführen, müssen auch strukturelle Voraussetzungen zur erfolgreichen Durchführung der Pflegesprechstunde erfüllt werden. Obschon aktuell keine zusätzliche Vergütung der nicht-ärztlichen onkologischen und hämatologischen Pflegesprechstunde vorgesehen ist, hat diese Versorgungsform durchaus das Potenzial, ein fester Bestandteil vor allem der ambulanten Versorgung von Tumorpatienten zu werden und diese sinnvoll zu ergänzen.



Involved Institutions


Details

Item typeArticle
Journal or Publication TitleDie Onkologie
Publisher:Springer Nature
Volume:30
Page Range:pp. 729-734
Date21 June 2024
InstitutionsMedicine > Lehrstuhl für Innere Medizin III (Hämatologie und Internistische Onkologie)
Identification Number
ValueType
10.1007/s00761-024-01545-8DOI
KeywordsPflegesprechstunde/fachliche Qualifikation · Pflegesprechstunde/Organisation · Therapieadhärenz · Nicht-ärztlichesmedizinisches Personal · Mobiler Onkologischer Dienst
Dewey Decimal Classification600 Technology > 610 Medical sciences Medicine
StatusPublished
RefereedYes, this version has been refereed
Created at the University of RegensburgPartially
URN of the UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-584805
Item ID58480

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