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Informationsbudget – Ist ein Blick über den eigenen Tellerrand notwendig?
Deinzer, Gernot
(2024)
Informationsbudget – Ist ein Blick über den eigenen Tellerrand notwendig?
In: Open Access Tage 2024, 10.-12.09.2024, Köln.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 11 Sep 2024 09:11
Konferenz- oder Workshop-Beitrag
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.59149
Zusammenfassung
Beim klassischen Bibliotheksetat gibt es eine eindeutige institutionelle Zuordnung zwischen Leistung (Bereitstellung des Leseszugangs für Angehörige einer Einrichtung) und Preis für diese Einrichtung. Mit der Transformation des wissenschaftlichen Informationssektors auf Open Access entstehen neue Diskussionen darüber, dass ein Informationsbudget betrachtet und finanzielle Mittel beim Übergang ...
Beim klassischen Bibliotheksetat gibt es eine eindeutige institutionelle Zuordnung zwischen Leistung (Bereitstellung des Leseszugangs für Angehörige einer Einrichtung) und Preis für diese Einrichtung. Mit der Transformation des wissenschaftlichen Informationssektors auf Open Access entstehen neue Diskussionen darüber, dass ein Informationsbudget betrachtet und finanzielle Mittel beim Übergang gerecht verteilt werden müssen. Die Diskussion beinhaltet eine Betrachtung des Verhältnisses zwischen den Kosten für den lesenden Zugriff und den Publikationskosten sowie möglichen Kosten für Informationsdienstleistungen.
An der Universität Regensburg wurde bereits ein Informationsbudget eingeführt, das die Kosten für den Kauf und die Lizenzierung von Informationen mit den Gebühren für Publikationen zusammenführt [1]. Dadurch ist ein Monitoring der eigenen Informationsausgaben möglich.
Gleichzeitig verschwimmen bei der Übernahme von Publikationsgebühren die institutionellen Grenzen durch wissenschaftlichen Projektkooperationen. Bei den Gebühren für einzelne Artikel bedeutet dies, dass eine Institution die gesamten Kosten übernimmt und damit das dortige Informationsbudget belastet wird. Andere Institutionen erhalten Open-Access-Publikationen kostenfrei und ihr Informationsbudget wird entlastet. Das Gleiche gilt für Transformationsverträge. Dort werden die Publikationen immer einer Institution zugerechnet, welche am Ende die Rechnung trägt.
Gerade für zukünftige Mittelverteilungsmodelle erscheint es aber sinnvoll und nachhaltig, neben den selbst bezahlten Artikeln auch die fremdbezahlten Publikationen zu kennen.
An der Universität Regensburg wurden die Publikationen in Hinblick auf die Bezahlung von Einrichtungen untersucht und ausgewertet. Im Vortrag werden das Vorgehen, die Methoden, erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen daraus vorgestellt.
[1] Deinzer, Gernot und Lang, Cornelia (2024) All in One: Informationsbudget an der Universität Regensburg: Umsetzung, Strukturen und Geschäftsprozesse. ZfBB. Akzeptiert. Parallelversion DOI: 10.5283/epub.57999 (Lizenz: CC-BY)
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Konferenz- oder Workshop-Beitrag (Vortrag) | ||||
| Datum | 10 September 2024 | ||||
| Institutionen | Zentrale Einrichtungen > Universitätsbibliothek | ||||
| Projekte |
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
(457354095)
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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
(491147631)
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| Verwandte URLs |
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| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke > 020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Nie, das Dokument wird nicht wissenschaftlich begutachtet werden | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-591491 | ||||
| Dokumenten-ID | 59149 |
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