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Rohr, Magdalena ; Gerhardinger, Katharina ; Hörold, Madlen ; König, Mara ; Brandstetter, Susanne ; Apfelbacher, Christian J.

Risikoprädiktion und Prävention von Nahrungsmittelallergien bei Kindern: eine qualitative Studie zur Elternperspektive

Article

Rohr, Magdalena , Gerhardinger, Katharina, Hörold, Madlen, König, Mara, Brandstetter, Susanne and Apfelbacher, Christian J. (2025) Risikoprädiktion und Prävention von Nahrungsmittelallergien bei Kindern: eine qualitative Studie zur Elternperspektive. Monatsschrift Kinderheilkunde.

DOI to cite this document: 10.5283/epub.76579


Abstract

Hintergrund: Der Fokus der Allergieprävention hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Vermeidung hin zur Toleranzinduktion verlagert, wodurch Eltern teils mit widersprüchlicher Information konfrontiert sind. Ziel der Arbeit: Im Rahmen des NAMIBIO-App-Konsortiums wurden die Informationsbedürfnisse von Eltern, ihr Informationsverhalten sowie deren Einstellungen zu einer App in Bezug auf ...

Hintergrund:
Der Fokus der Allergieprävention hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Vermeidung hin zur Toleranzinduktion verlagert, wodurch Eltern teils mit widersprüchlicher Information konfrontiert sind.

Ziel der Arbeit:
Im Rahmen des NAMIBIO-App-Konsortiums wurden die Informationsbedürfnisse von Eltern, ihr Informationsverhalten sowie deren Einstellungen zu einer App in Bezug auf die Vorhersage und Prävention von Nahrungsmittelallergien (NA) bei Kindern untersucht.

Methoden:
In unserer qualitativen Studie wurden 30 leitfadengestützte Interviews mit Eltern von Kindern (0 bis 3 Jahre) durchgeführt, die entweder eine diagnostizierte NA, ein Risiko für NA hatten, oder bei denen kein Risiko bekannt war. Die Interviews wurden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet.
Ergebnisse

Die qualitative Inhaltsanalyse ergab 5 Hauptkategorien mit induktiven Unterkategorien. Es zeigten sich ein variierendes elterliches Bewusstsein zum Thema und damit einhergehend unterschiedliche Informationsbedürfnisse. So gaben einige an, keinen Informationsbedarf zu haben, während andere ein starkes Interesse an Präventivmaßnahmen äußerten. Eltern suchten teils aufgrund eines Bauchgefühls und teils aufgrund von Anzeichen und Symptomen nach Informationen und äußerten den Wunsch nach mehr Kompetenz bei der Informationssuche. Informationsquellen umfassten u. a. Gesundheitsfachleute sowie andere Eltern. Eine potenzielle App sollte vertrauenswürdig und datensparsam sein.

Diskussion:
Unsere Ergebnisse betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für NA zu schärfen und Eltern bei der Prävention zu unterstützen. Eltern, die Informationen zur Allergieprävention suchten, hatten klare Erwartungen an digitale Anwendungen und waren offen für deren Nutzung.



Involved Institutions


Details

Item typeArticle
Journal or Publication TitleMonatsschrift Kinderheilkunde
PublisherSpringer Nature Link
Open Access TypeDEAL (Springer)
Date11 April 2025
Date of publication15 Apr 2025 11:57
InstitutionsMedicine > Lehrstuhl für Kinder- und Jugendmedizin
Identification Number
ValueType
10.1007/s00112-025-02179-9DOI
KeywordsLebensmittelallergie · Vorhersage · Vorbeugung · App · Interviews
Dewey Decimal Classification600 Technology > 610 Medical sciences Medicine
StatusPublished
RefereedYes, this version has been refereed
Created at the University of RegensburgPartially
URN of the UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-765793
Item ID76579

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