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Risikoprädiktion und Prävention von Nahrungsmittelallergien bei Kindern: eine qualitative Studie zur Elternperspektive
Rohr, Magdalena
, Gerhardinger, Katharina, Hörold, Madlen, König, Mara, Brandstetter, Susanne
und Apfelbacher, Christian J.
(2025)
Risikoprädiktion und Prävention von Nahrungsmittelallergien bei Kindern: eine qualitative Studie zur Elternperspektive.
Monatsschrift Kinderheilkunde.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 15 Apr 2025 11:57
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.76579
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Fokus der Allergieprävention hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Vermeidung hin zur Toleranzinduktion verlagert, wodurch Eltern teils mit widersprüchlicher Information konfrontiert sind. Ziel der Arbeit: Im Rahmen des NAMIBIO-App-Konsortiums wurden die Informationsbedürfnisse von Eltern, ihr Informationsverhalten sowie deren Einstellungen zu einer App in Bezug auf ...
Hintergrund:
Der Fokus der Allergieprävention hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Vermeidung hin zur Toleranzinduktion verlagert, wodurch Eltern teils mit widersprüchlicher Information konfrontiert sind.
Ziel der Arbeit:
Im Rahmen des NAMIBIO-App-Konsortiums wurden die Informationsbedürfnisse von Eltern, ihr Informationsverhalten sowie deren Einstellungen zu einer App in Bezug auf die Vorhersage und Prävention von Nahrungsmittelallergien (NA) bei Kindern untersucht.
Methoden:
In unserer qualitativen Studie wurden 30 leitfadengestützte Interviews mit Eltern von Kindern (0 bis 3 Jahre) durchgeführt, die entweder eine diagnostizierte NA, ein Risiko für NA hatten, oder bei denen kein Risiko bekannt war. Die Interviews wurden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet.
Ergebnisse
Die qualitative Inhaltsanalyse ergab 5 Hauptkategorien mit induktiven Unterkategorien. Es zeigten sich ein variierendes elterliches Bewusstsein zum Thema und damit einhergehend unterschiedliche Informationsbedürfnisse. So gaben einige an, keinen Informationsbedarf zu haben, während andere ein starkes Interesse an Präventivmaßnahmen äußerten. Eltern suchten teils aufgrund eines Bauchgefühls und teils aufgrund von Anzeichen und Symptomen nach Informationen und äußerten den Wunsch nach mehr Kompetenz bei der Informationssuche. Informationsquellen umfassten u. a. Gesundheitsfachleute sowie andere Eltern. Eine potenzielle App sollte vertrauenswürdig und datensparsam sein.
Diskussion:
Unsere Ergebnisse betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für NA zu schärfen und Eltern bei der Prävention zu unterstützen. Eltern, die Informationen zur Allergieprävention suchten, hatten klare Erwartungen an digitale Anwendungen und waren offen für deren Nutzung.
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Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel | ||||
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Monatsschrift Kinderheilkunde | ||||
| Verlag: | Springer Nature Link | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | 11 April 2025 | ||||
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Kinder- und Jugendmedizin | ||||
| Identifikationsnummer |
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| Stichwörter / Keywords | Lebensmittelallergie · Vorhersage · Vorbeugung · App · Interviews | ||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Zum Teil | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-765793 | ||||
| Dokumenten-ID | 76579 |
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