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Von der Demokratie zur Postdemokratie?
Bein, Simon
(2018)
Von der Demokratie zur Postdemokratie?
Zeitschrift für Politische Theorie 9 (1-2018), S. 51-72.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 16 Nov 2025 21:38
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.78099
Zusammenfassung
Ist die westliche Demokratie in der Krise und ernsthaft gefährdet, den Bereich des Demokratischen zu verlassen und sich zur Postdemokratie zu entwickeln? Oder sind die demokratischen Systeme nur einem – möglicherweise notwendigen – Formwandel unterlegen, der in der Anpassung an eine sich globalisierende und individualisierende Umwelt begründet liegt? Dieser Aufsatz verfolgt die These, dass der ...
Ist die westliche Demokratie in der Krise und ernsthaft gefährdet, den Bereich des Demokratischen zu verlassen und sich zur Postdemokratie zu entwickeln? Oder sind die demokratischen Systeme nur einem – möglicherweise notwendigen – Formwandel unterlegen, der in der Anpassung an eine sich globalisierende und individualisierende Umwelt begründet liegt? Dieser Aufsatz verfolgt die These, dass der Postdemokratie-Begriff trotz modelltheoretischer Kritikpunkte beibehalten werden kann, um eine empirisch motivierte Analyse der Problemfelder etablierter Demokratien zu unternehmen. Der Vorteil des Postdemokratie-Begriffes liegt darin, dass damit ein Schwellenwert zwischen demokratisch und postdemokratisch beschrieben werden muss. Insofern argumentiert die vorliegende Abhandlung, dass sich die zentralen Problemfelder westlicher Demokratien in den Bereichen der Partizipation, Repräsentation und Legitimation zusammenfassen lassen und für jeden dieser Bereiche mittels zweier Unterindikatoren die Abgrenzung zwischen Funktionalität und postdemokratischem Defekt gelingt. Dieser dreidimensionale Analyserahmen kann dann als Ausgangspunkt dienen, die genannten Veränderungen in den westlichen Demokratien auf ihren systemischen Charakter hin zu untersuchen.
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Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel | ||||
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Zeitschrift für Politische Theorie | ||||
| Verlag: | Budrich Journals | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Band: | 9 | ||||
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 1-2018 | ||||
| Seitenbereich: | S. 51-72 | ||||
| Datum | Dezember 2018 | ||||
| Institutionen | Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Politikwissenschaft > Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft (Schwerpunkt Westeuropa) - Prof. Dr. Martin Sebaldt | ||||
| Identifikationsnummer |
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| Stichwörter / Keywords | Demokratie, Krise, Postdemokratie, Partizipation, Repräsentation, Legitimation | ||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie 300 Sozialwissenschaften > 320 Politik | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-780996 | ||||
| Dokumenten-ID | 78099 |
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