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Teckentrup, Annika

Einfluss von Bewegung auf die Lebensqualität bei Patienten mit gastrointestinalen Tumorerkrankungen im Stadium IV unter Chemotherapie

Teckentrup, Annika (2025) Einfluss von Bewegung auf die Lebensqualität bei Patienten mit gastrointestinalen Tumorerkrankungen im Stadium IV unter Chemotherapie. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 16 Dez 2025 06:47
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.78333


Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Obwohl gastrointestinale Tumoren unter den häufigsten Krebsarten sind, gibt es bislang kaum Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Bewegung auf Patienten mit gastrointestinalen Tumoren im Stadium IV, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Ziel dieser Studie ist es daher, die Auswirkungen alltäglicher Aktivitäten auf die Lebensqualität dieser Patienten aufzuzeigen. ...

Hintergrund: Obwohl gastrointestinale Tumoren unter den häufigsten Krebsarten sind, gibt es bislang kaum Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Bewegung auf Patienten mit gastrointestinalen Tumoren im Stadium IV, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Ziel dieser Studie ist es daher, die Auswirkungen alltäglicher Aktivitäten auf die Lebensqualität dieser Patienten aufzuzeigen.
Methoden: Die Studie wurde als nicht-interventionelle prospektive Beobachtungsstudie durchgeführt. Mithilfe von Schrittzählern und Aktivitätstagebüchern dokumentierten die Patienten ihre tägliche Schrittzahl dreimal über einen Zeitraum von zwei Wochen in Abständen von drei Monaten. Am Ende dieser 14 Tage erhielten sie EORTC-QLQ-C30-Fragebögen zur Bewertung ihrer Lebensqualität. Für die abschließende Analyse wurden die Patienten entsprechend ihrer Bewegungsmenge (geringe Menge, durchschnittliche Menge, hohe Menge) in drei Gruppen eingeteilt.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten signifikante Veränderungen zwischen den Gruppen zu Beginn der Studie und nach 3 Monaten für die Subskalen körperliche Funktionsfähigkeit, Rollenfunktion, Fatigue und Appetitlosigkeit. Bei der allgemeinen Gesundheit/Lebensqualität sowie Übelkeit und Erbrechen erreichten die Unterschiede zwischen den Gruppen nur zu Beginn der Studie ein signifikantes Niveau.
Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt, dass selbst Patienten mit gastrointestinalen Tumoren im Stadium IV, die sich einer Chemotherapie unterziehen, von Bewegung während ihrer Behandlung profitieren können. Dies könnte den Patienten ein Gefühl der Kontrolle vermitteln, indem sie ihre Lebensqualität durch tägliche Bewegung verbessern. Patienten sollten daher über diese Vorteile informiert werden. Weitere Studien mit größeren Stichproben sind erforderlich, um die verschiedenen Subtypen von Magen-Darm-Krebs zu evaluieren.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: Although gastrointestinal cancer is one of the most common forms of cancer, to date there is a lack of research on the effects of exercise on patients with stage IV gastrointestinal cancer undergoing chemotherapy. Therefore, the aim of this study is to show the effects of everyday activities on quality of life in these patients. Methods: The study was conducted as a ...

Introduction: Although gastrointestinal cancer is one of the most common forms of cancer, to date there is a lack of research on the effects of exercise on patients with stage IV gastrointestinal cancer undergoing chemotherapy. Therefore, the aim of this study is to show the effects of everyday activities on quality of life in these patients.
Methods: The study was conducted as a non-interventional prospective observational study. With the help of pedometers and activity diaries, patients documented their daily amount of steps three times for two weeks at intervals of 3 months. At the end of these 14 days, they were given EORTC QLQ-C30 questionnaires to assess their quality of life. For the final analysis, the patients were divided into three groups according to their amount of exercise (low amount, average amount, high amount).
Results: The results showed significant between-group changes at baseline and after 3 months for the subscales physical functioning, role functioning, fatigue and appetite loss. For global health/quality of life and nausea and vomiting, intergroup differences reached significant levels only at baseline.
Conclusion: This study shows that even stage IV gastrointestinal cancer patients undergoing chemotherapy can benefit from exercise during their treatment. This could give these patients a sense of control by improving their quality of life through everyday exercise. Therefore, patients need to be informed about these benefits. Further trials with larger sample sizes are needed to evaluate the different subtypes of gastrointestinal cancer.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum16 Dezember 2025
Begutachter (Erstgutachter)PD Dr. Karsten Gülow
Tag der Prüfung10 Dezember 2025
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Innere Medizin I
Stichwörter / Keywordsgastroinestinale Tumoren; Chemotherapie, Bewegung; Lebensqualität
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-783336
Dokumenten-ID78333

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