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Muggenthaler, Lena Chiara

Retrospektive Evaluation der Nichtteilnahme am intensivierten Früherkennungsprogramm für Brustkrebs

Muggenthaler, Lena Chiara (2026) Retrospektive Evaluation der Nichtteilnahme am intensivierten Früherkennungsprogramm für Brustkrebs. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 30 Mrz 2026 11:39
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.79007


Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Dissertation wurden auf Basis der Vorarbeit der gleichen Arbeitsgruppe die Gründe für die Nichtteilnahme am intensivierten Früherkennungsprogramm (IFN) evaluiert. Zusammenfassend kann gezeigt werden, dass die Teilnahmerate am IFN mit 63% zwar über dem Niveau anderer nationaler Früherkennungsprogramme liegt, dennoch aber Optimierungspotenzial besteht. Als häufigster Grund für die ...

In dieser Dissertation wurden auf Basis der Vorarbeit der gleichen Arbeitsgruppe die Gründe für die Nichtteilnahme am intensivierten Früherkennungsprogramm (IFN) evaluiert. Zusammenfassend kann gezeigt werden, dass die Teilnahmerate am IFN mit 63% zwar über dem Niveau anderer nationaler Früherkennungsprogramme liegt, dennoch aber Optimierungspotenzial besteht. Als häufigster Grund für die Nichtteilnahme an der IFN am Zentrum wurde die eigenverantwortliche Organisation zusammen mit den niedergelassenen Gynäkolog:innen angegeben. An zweiter Stelle stand das Alter der potenziellen Teilnehmerinnen. Viele waren zum Zeitpunkt der Datenerhebung noch zu jung. Darauf folgten private Aspekte und eine unzureichende Aufklärung über die Möglichkeit zur IFN sowie über deren Ablauf. Für die meisten Barrieren lassen sich konkrete Lösungsansätze ableiten. Lediglich auf bereits eingetretene Erkrankungen oder Todesfälle kann kein Einfluss genommen werden.
Ein Vergleich mit bereits publizierter Literatur war schwer zu ziehen, da in den meisten Papers Herkunft, sozioökonomischer Status und Einkommen als Barrieren für die Teilnahme am Screening festgestellt wurden. Diese Faktoren wurden in vorliegender Arbeit nicht abgefragt. Außerdem beziehen sich die meisten Publikationen auf die Allgemeinbevölkerung, nicht jedoch auf spezifisch gefährdete Gruppen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko für Brustkrebs.
Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen, dass eine Kombination aus besserer organisatorischer Vernetzung, gezielter Aufklärung, flexibler Kommunikationsstrategien und digitalen Lösungen entscheidend dazu beitragen könnte, den Zugang zum Programm zu erleichtern und die Adhärenz nachhaltig zu steigern.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

In this dissertation, building on the preliminary work of the same research group, the reasons for non-participation in the Enhanced Breast Cancer Screening Program (IFN) were evaluated. In summary, it can be shown that while the participation rate in the IFN, at 63%, is higher than that of other national early detection programs, there is still room for improvement. The most common reason cited ...

In this dissertation, building on the preliminary work of the same research group, the reasons for non-participation in the Enhanced Breast Cancer Screening Program (IFN) were evaluated. In summary, it can be shown that while the participation rate in the IFN, at 63%, is higher than that of other national early detection programs, there is still room for improvement. The most common reason cited for non-participation in the IFN at the center was that the women had organized the check-up with their primary care gynecologists on their own. The second most common reason was the age of potential participants; many were still too young at the time of data collection. This was followed by personal circumstances and insufficient information about the availability of the IFN and its procedures. Concrete solutions can be derived for most of these barriers. Only diseases that have already occurred or deaths cannot be influenced.
It was difficult to draw a comparison with previously published literature, as most papers identified origin, socioeconomic status, and income as barriers to screening participation. These factors were not surveyed in the present study. Furthermore, most publications refer to the general population, but not to specifically vulnerable groups with an increased risk of breast cancer.
The results of this study demonstrate that a combination of improved organizational coordination, targeted outreach, flexible communication strategies, and digital solutions could play a crucial role in facilitating access to the program and sustainably increasing adherence.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum30 März 2026
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Stephan Seitz
Tag der Prüfung9 März 2026
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Schwerpunkt Frauenheilkunde)
Stichwörter / KeywordsIntensivierte Früherkennung, Brustkrebs, Nichtteilnahme
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-790079
Dokumenten-ID79007

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