CanA, ein Protein aus dem hyperthermophilen Organismus Pyrodictium spec., ist in der Lage, in vitro und in vivo extrem hitzestabile Hohlröhren, sogenannte Cannulae zu bilden. Diese Hohlröhren sind von großem Interesse für die nanobiophysikalische biotechnologische Forschung, für medizinische und technische Applikationen. Biochemische und biophysikalische Untersuchungen an diesen und homologen Proteinen sollen Aufschluss über Struktur und Funktion der hohlfaserbildenden Untereinheiten und deren wechselseitigen Interaktionsflächen geben. Speziell sollen neben klassischen Mutationsanalysen Fluoreszenz-spektroskopische und nuclear-magnetic-spin (NMR)- spektroskopische Verfahren angewandt werden, um die Untereinheiten und ihre Assoziationskinetik zu charakterisieren.