In diesem Teilprojekt soll die magnetische Orientierung von Proben mit atoma-rer Ortsauflösung gemessen werden. Die atomar aufgelöste Kraftmikroskopie ist in der Lage, die Stärke einzelner chemischer Bindungen zu vermessen. Binden-de Orbitale sind von zwei Elektronen entgegen gesetzten Spins besetzt. Deshalb sollte es bei spinpolarisierten Spitzen und Proben möglich sein, die magnetische Orientierung von Oberflächen atomar aufgelöst zu bestimmen. Dabei sollen zu-nächst zwei experimentelle Zugänge verfolgt werden: a) Abbildung von antifer-romagnetischen Einkristallen wie Nickeloxid bei Raumtemperatur im Ultra-hochvakuum durch die atomar aufgelöste Kraftmikroskopie mit anti- oder fer-romagnetischen Spitzen und b) Abbildung von atomaren Spinketten im sub-Kelvin Temperaturbereich im Ultrahochvakuum (Zusammenarbeit mit IBM La-bor San Jose/USA) durch kombinierte Kraft- und Tunnelmikroskopie.