Gitter-QCD-Simulationen erlauben es, Niederenergie-Aspekte stark wechselwirkender Systeme direkt aus der fundamentalen Theorie abzuleiten. Die meisten Hadronen zerfallen stark. Durch die Verfügbarkeit leichter Quark-Massen, können Gitter-Simulationen nun sowohl die Position des Realteils eines Resonanz-Poles wie auch die Phasenverschiebungen für Zwei-Teilchen-Zerfallskanäle herleiten. Unsere Untersuchungen beinhalten erstmalig den Zerfall Delta --> Nukleon Pion. Durch die Brechung der chiralen Symmetrie sind pseudoskalare Quark-Antiquark Zustände leicht, skalare aber schwer. Wir werden auch S-Wellen von Paaren leichter Pseudoskalare simulieren. Solche gebundenen Moleküle/Tetraquarks würden die experimentelle Überbevölkerung dieses Sektors, relativ zum naiven Quarkmodell, erklären.