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Stiftsfehden innerhalb des Reichsgebiets im 15. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte des Kirchenrechts und der Verfassungsgeschichte

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5231740

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5231740

Dauer

Projektbeginn: 2000
Projektende: 2005

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Das Phänomen der Stiftsfehden ist noch nicht in den Blick der Forschung geraten. Dabei kann eine Untersuchung dieser im 15. Jahrhundert sehr verbreiteten Form der Fehde und eine Analyse der in diesem Zusammenhang angewandten Streitschlichtungsmechanismen dazu beitragen, die Entwicklung des Gedankens eines ewigen Friedens im Spätmittelalter zu erhellen. Es wird sich zeigen, daß auch auf diesem Gebiet (Errichtung eines ewigen Landfriedens, Anfänge eines öffentlichen Strafrechts, Anfänge des Kriegsvölkerrechts, Errichtung von höchsten Gerichten im Reich und in den Territorien) der Beitrag des gelehrten Rechts, insbesondere der Kanonistik, bislang unterschätzt worden ist.

Team

Principal Investigator: Hans-Jürgen Becker

Publikationen


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