Das Handbuch zur romanischen Sprachgeschichte soll in umfassender Weise die Herausbildung gesprochener und geschriebener Sprachvarietäten in den Sprachräumen der Romania darstellen und die geographischen, gesellschaftlichen und situationsbedingten Grundlagen für die jeweiligen Entwicklungen herausarbeiten. Durch die thematisch parallele Behandlung der verschiedenen romanischen Sprachen und Sprachräume besteht dabei die Möglichkeit, auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Entwicklungen präzise zu analysieren. Damit soll das Handbuch zur romanischen Sprachgeschichte zu einer heitigen Ansprüchen genügenden Prinzipienlehre und Methodik der Sprachgeschichtsforschung im allgemeinen beitragen. An dem auf drei Bände angelegten Handbuch wirken ca. 240 Autoren aus über 20 Ländern mit. Behandelt werden in 16 Kapiteln methodisch und forschungsgeschichtliche Aspekte (Art. 1-47), die Vorgeschichte und die externe Geschichte der romanischen Sprachräume (Art. 48-100), das Verhältnis zwischen sprachlicher Entwicklung und externer Einwirkung durch soziokulturelle Faktoren und Sprachkontakt (Art. 101-169), die sprachinterne Varianz nach Funktion und Verwendungsbereichen (Art. 170-220), die interne Geschichte der romanischen Sprachen (Art. 221-259) und ihre Bedeutung in der internationalen Kommunikation (Art. 260-263).