Seit Jahren ist in den Industrienationen ein Rückgang der sichtbaren kariösen Läsionen zu beobachten. Daher finden sich kariöse Läsionen anteilsmäßig häufiger in nicht direkt einsehbaren Bereichen, z.B. approximal, oder befinden sich in einem frühen Stadium. Vor diesem Hintergrund wird der Frühdiagnostik kariöser Läsionen in Zukunft immer größere Bedeutung zukommen. Mit der quantitativen lichtinduzierten Fluoreszenz (QLF) scheint eine Methode gefunden worden zu sein, initialkariöse Läsionen auch in vivo früher als mit anderen Verfahren zu diagnostizieren. Bisher ist die QLF nur zur Quantifizierung und Langzeitbeobachtung von Glattflächenkaries geeignet. Die Diagnostik der Fissuren- und Approximalkaries ist noch nicht zuverlässig möglich. Im Rahmen des beantragten Forschungsstipendiums soll die QLF für den approximalen Bereich weiterentwickelt werden.