Am Lehrstuhl für Anorganische Chemie (Prof. Dr. A. Pfitzner) werden vorwiegend neue, interessante und zum Teil anwendungsrelevante anorganische Festkörper synthetisiert und untersucht. Die Röntgen-Pulverdiffraktometrie ist in diesem Bereich, ähnlich wie die NMR-Spektroskopie in der organischen Chemie, als allgemeine Hauptmethode zu sehen. Erkenntnisse aus den Röntgenbeugungsexperimenten sind von zentraler Bedeutung. Für eine ernsthafte und erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der anorganischen Festkörperchemie ist die Pulverdiffraktometrie zwingend notwendig. Das vorhandene, mittlerweile in die Jahre gekommene (1991) Pulverdiffraktometer ist nicht mehr Stand der Technik, störungsanfällig, zum Teil defekt und den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Das Gerät wird in absehbarer Zeit, insbesondere aufgrund der nicht ersetzbaren Elektronikbauteile, seine Funktion irreparabel einstellen. Eine Ersatzbeschaffung ist damit zwingend notwendig.