Die Fibers von Ignicoccus hospitalis: Ultrastruktur, Verankerung und molekularbiologische Untersuchungen
Meyer, Carolin (2010) Die Fibers von Ignicoccus hospitalis: Ultrastruktur, Verankerung und molekularbiologische Untersuchungen. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 17 Dez 2010 17:16
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.18774
Zusammenfassung (Deutsch)
Im Rahmen dieser Arbeit wurden die Zellanhänge von Ignicoccus hospitalis, die sogenannten Fibers, näher charakterisiert. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Fibers Ähnlichkeiten zu bakteriellen Typ IV Pili aufweisen. Immunmarkierungsexperimente ermöglichten eine genaue Lokalisation des Hauptfiberproteins Iho670, welches sowohl in der äußeren, als auch in der cytoplasmatischen Membran ...
Im Rahmen dieser Arbeit wurden die Zellanhänge von Ignicoccus hospitalis, die sogenannten Fibers, näher charakterisiert. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Fibers Ähnlichkeiten zu bakteriellen Typ IV Pili aufweisen. Immunmarkierungsexperimente ermöglichten eine genaue Lokalisation des Hauptfiberproteins Iho670, welches sowohl in der äußeren, als auch in der cytoplasmatischen Membran nachgewiesen werden konnte. Elektronenmikroskopische Untersuchungen zeigten eine Verankerung der Zellanhänge unterhalb der Cytoplasmamembran an, zudem wurde ein vorläufiges Model des Fiberankers erstellt. Polymerisationsexperimente mit rekombinaten Fiberproteinen in vitro zeigten, dass die Existenz des hydrophoben N-terminalen Bereiches von Iho670 eine untergeordnete Rolle bei der Polymerisation der Untereinheiten spielt. Eine definitive funktionelle Zuordnung der Fiber konnte nicht getroffen werden, allerdings wurden zahlreiche Hinweise gefunden, die auf eine adhäsive Funktion der Fiber schließen lassen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
In this work the cell appendages of Ignicoccus hospitalis, the so called fibers, were analysed. It could be shown that the fibers exhibit resemblance to type IV pili of bacteria. Immunolabelling allowed a precise localisation of the main fiber protein, Iho670, which could be detected in the outer as well as in the cytoplasmic membrane. Electron microscopical analysis showed the anchoring ...
In this work the cell appendages of Ignicoccus hospitalis, the so called fibers, were analysed. It could be shown that the fibers exhibit resemblance to type IV pili of bacteria. Immunolabelling allowed a precise localisation of the main fiber protein, Iho670, which could be detected in the outer as well as in the cytoplasmic membrane. Electron microscopical analysis showed the anchoring structure to be located beneath the cytoplasmic membrane, moreover a preliminary model of the anchor was developed. Polymerization experiments with recombinant fiberproteins demonstrated a minor role of the hydrophobic N-terminal region of Iho670 in the course of polymerization of the subunits. A clear function of the fiber could not be found, however there are numerous indications that favour an adhesional role.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 17 Dezember 2010 |
| Begutachter (Erstgutachter) | PD Dr. Reinhard Rachel und Prof. Dr. Reinhard Wirth |
| Tag der Prüfung | 30 November 2010 |
| Institutionen | Biologie und Vorklinische Medizin > Institut für Biochemie, Genetik und Mikrobiologie > Lehrstuhl für Mikrobiologie (Archaeenzentrum) |
| Themenverbund | Nicht ausgewählt |
| Stichwörter / Keywords | Archaea, Fiber, Zellanhang, Verankerungsstruktur |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 570 Biowissenschaften, Biologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-187743 |
| Dokumenten-ID | 18774 |
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