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Einführung von Kommunikationsstandards in Unternehmensnetzwerken – ein gestaltungsorientierter Ansatz bei dezentraler Entscheidungsstruktur
Heinrich, Bernd, Klier, Mathias und Bewernik, Marc-Andre (2011) Einführung von Kommunikationsstandards in Unternehmensnetzwerken – ein gestaltungsorientierter Ansatz bei dezentraler Entscheidungsstruktur. Zeitschrift für Betriebswirtschaft 81 (4), S. 447-485.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 30 Jan 2012 13:22
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.23162
Zusammenfassung
Aktuell diskutierte Standards und Technologien (bspw. im Bereich Web Services) werden die IT-gestützte Kommunikation zwischen Unternehmen stark verändern. Die Standardisierungsentscheidung geht jedoch mit dem Risiko einher, einen Standard einzuführen, den andere Unternehmen danach nicht verwenden. Somit entsteht durch die netzeffektbedingte Interdependenz der Standardisierungsentscheidungen ein ...
Aktuell diskutierte Standards und Technologien (bspw. im Bereich Web Services) werden die IT-gestützte Kommunikation zwischen Unternehmen stark verändern. Die Standardisierungsentscheidung geht jedoch mit dem Risiko einher, einen Standard einzuführen, den andere Unternehmen danach nicht verwenden. Somit entsteht durch die netzeffektbedingte Interdependenz der Standardisierungsentscheidungen ein Koordinationsproblem, das Standardisierungsproblem. Handelt es sich dabei um autonom entscheidende Akteure (bspw. eigenständige Unternehmen), denen die Standardisierungsentscheidungen der anderen Akteure im Netzwerk nicht bekannt sind, liegt das Standardisierungsproblem bei dezentraler Entscheidungsstruktur und unvollständiger Information vor. Die Akteure müssen folglich jeweils unter Unsicherheit über die eigene Einführung eines Standards entscheiden. Um daraus resultierende Ineffizienzen zu reduzieren und Fehlentscheidungen zu vermeiden, wird im Beitrag ein gestaltungsorientierter Ansatz entwickelt. Dieser soll die einzelnen Akteure im Netzwerk unterstützen, die Standardisierungsentscheidungen der anderen Akteure und somit die im Falle einer Standardisierung resultierenden Netzeffekte zu antizipieren. Kern des Ansatzes ist es dabei, die Interdependenz der Entscheidungen modellendogen zu repräsentieren und das resultierende Gleichungssystem zu lösen.
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