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Koch, Amelie

Morphologische Veränderungen bei Patienten mit chronischem Tinnitus - Eine Studie mit voxelbasierter Morphometrie (VBM)

Koch, Amelie (2012) Morphologische Veränderungen bei Patienten mit chronischem Tinnitus - Eine Studie mit voxelbasierter Morphometrie (VBM). Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 10 Feb 2012 07:41
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.23415


Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die auditorische Phantomsensation Tinnitus kann bei betroffenen Patienten zu weitgreifenden somatischen, psychischen und sozialen Einschränkungen führen. Die Ursachenforschung ergibt nach wie vor kein wegweisendes Bild des Entstehungshintergrundes. Methoden: Aufbauend auf einer Vorstudie (Mühlau et al. 53) wurden 28 Patienten mit chronischem Tinnitus mit Hilfe der Voxelbasierten ...

Hintergrund: Die auditorische Phantomsensation Tinnitus kann bei betroffenen Patienten zu weitgreifenden somatischen, psychischen und sozialen Einschränkungen führen. Die Ursachenforschung ergibt nach wie vor kein wegweisendes Bild des Entstehungshintergrundes.

Methoden: Aufbauend auf einer Vorstudie (Mühlau et al. 53) wurden 28 Patienten mit chronischem Tinnitus mit Hilfe der Voxelbasierten Morphometrie untersucht und die Ergebnisse mit einer in Geschlecht, Alter und Hörvermögen übereinstimmenden Kontrollgruppe verglichen.

Ergebnisse: Es ergab sich eine signifikante Abnahme der grauen Substanz im Colliculus inferior der rechten Seite.

Schlussfolgerung: In Übereinstimmung mit der Vorstudie folgern wir, dass Tinnitus nicht nur mit funktionellen, sondern ebenso mit strukturellen Veränderungen verknüpft ist. Aufgrund der im Vergleich zur Vorstudie unterschiedlichen Lokalisation der strukturellen zerebralen Veränderungen schließen wir auf eine heterogene Pathogenese. Diese Erkenntnisse werden die HNO-ärztlichen als auch die neuropsychiatrischen Therapiekonzepte prägen

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Background: Tinnitus as a subjective auditory sensation can lead to serious somatic, mental and social problems in patients. The origins of the syndrome are still hard to detect despite broad research. Methods: In order to compare 28 patients with chronic tinnitus with a study by another research group (Mühlau et al. 53), we took images by voxel-based morphometry and matched them to a control ...

Background: Tinnitus as a subjective auditory sensation can lead to serious somatic, mental and social problems in patients. The origins of the syndrome are still hard to detect despite broad research.

Methods: In order to compare 28 patients with chronic tinnitus with a study by another research group (Mühlau et al. 53), we took images by voxel-based morphometry and matched them to a control group conform with sex, age and hearing.

Results: There was a significant decrease of grey matter in the colliculus inferior of the right side.

Conclusion: We agree with the survey of Mühlau et al. that Tinnitus is due to structural and functional changes. As we found structural changes in a brain-area different from the preliminary study, we suggest a heterogeneous aetiopathology of this disease pattern and its influence on otolaryngologic and neuropsychiatric therapy.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum10 Februar 2012
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Göran Hajak und PD Dr. Tobias Kleinjung
Tag der Prüfung22 November 2011
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Medizin > Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie
Stichwörter / KeywordsTinnitus, Voxelbasierte Morphometrie, Colliculus inferior
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-234154
Dokumenten-ID23415

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