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Wilhelm, Thomas

Ein Werkzeug zur datengetriebenen Visualisierung von Shakespeare-Dramen. Konzeption und Implementierung von To See or Not to See

Wilhelm, Thomas (2015) Ein Werkzeug zur datengetriebenen Visualisierung von Shakespeare-Dramen. Konzeption und Implementierung von To See or Not to See. Abschlussarbeit zum Master, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 23 Sep 2015 08:12
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.32474

Dies ist die aktuelle Version dieses Eintrags.


Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit stelle ich das webbasierte, interaktive Textanalysewerkzeug „To See or Not to See“ zur quantitativen Dramenanalyse vor. Damit werden vierzehn Shakespeare-Dramen auf nicht-lineare Weise visualisiert und dem Nutzer datengetriebene Auswertungen angezeigt. Die Datengrundlage bilden die digital annotierten Texte der „Folger Digital Library“ in einem TEI-konformen Format. Diese ...

In dieser Arbeit stelle ich das webbasierte, interaktive Textanalysewerkzeug „To See or Not to See“ zur quantitativen Dramenanalyse vor. Damit werden vierzehn Shakespeare-Dramen auf nicht-lineare Weise visualisiert und dem Nutzer datengetriebene Auswertungen angezeigt. Die Datengrundlage bilden die digital annotierten Texte der „Folger Digital Library“ in einem TEI-konformen Format. Diese statische Repräsentation der Dramen wird mithilfe von XSLT automatisch in ein HTML-Dokument transformiert. Auf diesem Weg wird eine neue Darstellungsform eines anderweitig linearen Texts erzeugt. Durch Anwendung weiterer Webtechniken wie JavaScript wird aus dieser neuen Darstellungsform ein interaktives Werkzeug. Mit diesem können bestimmte Aspekte der Texte genauer betrachtet werden. Dazu gehören dessen Abschnitte (Akte und Szenen), Figuren und Bühnenanweisungen. Der Fokus liegt dabei auf quantitativen Aspekten, weshalb Graphen und Diagramme benutzt werden, um diese darzustellen. Die Fokussierung auf quantitative Aspekte von Dramen ist im „Distant Reading“ begründet. Diese Methode nutzt Daten als Mittel zum Erkenntnisgewinn, wobei dieser nicht auf Einzeltexte sondern größere Textgruppen abzielt. Die Erstellung von Werkzeugen zählt in den Digital Humanities seit jeher zu den Kernaktivitäten. Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze, die im Zusammenhang mit der Erstellung einer Software wie „To See or Not to See“ zum „Distant Reading“ auftreten, werden hier diskutiert.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis I present the web-based and interactive text analysis tool To See or Not to See which visualizes 14 of Shakespeare’s works in a non-linear way and offers the user data-driven visualizations. It is based on digitally annotated texts by the Folger Digital Library in a TEI-conform format. These static representations of the texts are automati-cally transformed to HTML using a XLST. ...

In this thesis I present the web-based and interactive text analysis tool To See or Not to See which visualizes 14 of Shakespeare’s works in a non-linear way and offers the user data-driven visualizations. It is based on digitally annotated texts by the Folger Digital Library in a TEI-conform format. These static representations of the texts are automati-cally transformed to HTML using a XLST. The transformation leads to a new way to visualize otherwise linear text. Combined with standard web techniques like JavaScript this representation becomes an interactive tool that allows to inspect certain features of the plays like acts, scenes, characters and stage directions. There is a strong interest in quantitative aspects. Therefore graphs and diagrams are used to display the underlying data of the plays. The interest in numeric information is based on the Distant Reading methodology. It emphasizes the importance of data as a means to generate knowledge not only about a single but a whole group of texts. Building digital tools in order to find new ways of doing research has always been a core activity in the Digital Humanities. The challenges and difficulties of building a tool like To See or Not to See for Distant Read-ing are explored later in this thesis.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Abschlussarbeit zum Master)
Datum9 April 2015
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Christian Wolff
Tag der Prüfung30 April 2014
InstitutionenSprach- und Literatur- und Kulturwissenschaften > Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK) > Lehrstuhl für Medieninformatik (Prof. Dr. Christian Wolff)
Informatik und Data Science > Fachbereich Menschzentrierte Informatik > Lehrstuhl für Medieninformatik (Prof. Dr. Christian Wolff)

Sprach- und Literatur- und Kulturwissenschaften > Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK) > Lehrstuhl für Informationswissenschaft (Prof. Dr. Udo Kruschwitz)
Informatik und Data Science > Fachbereich Menschzentrierte Informatik > Lehrstuhl für Informationswissenschaft (Prof. Dr. Udo Kruschwitz)
ThemenverbundSehen und Verstehen
Forschergruppe und ForschungszentrenNicht ausgewählt
Verwandte URLs
URLURL Typ
http://www.thomaswilhelm.eu/shakespeareSoftware
Klassifikation
NotationArt
J.5 [Computer Applications]: Arts and Humanities---LiteratureCCS
Stichwörter / KeywordsVisualisierung, quantitative Dramenanalyse, Shakespeare, digital humanities
Dewey-Dezimal-Klassifikation000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke > 020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-324746
Dokumenten-ID32474

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