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Zyklentheoretische Geschichtsbetrachtung – Überlegungen zu einem geschichtsphilosophischen Modellentwurf
Plaum, Wätzold (2019) Zyklentheoretische Geschichtsbetrachtung – Überlegungen zu einem geschichtsphilosophischen Modellentwurf. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 20 Feb 2019 09:34
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.38310
Zusammenfassung (Deutsch)
Die Arbeit unternimmt den Versuch, die Tradition der materielle Geschichtsphilosophie unter den Randbedingungen der Gegenwart in einer kritischen Weise neu zu beleben. Formal an den Entwurf Oswald Spenglers anschließend werden methodische Anregungen des Wissenschaftshistorikers Thomas Kuhns aufgegriffen und eigene nominalistische methodische Prämissen erarbeitet. Darauf basierend wird ein ...
Die Arbeit unternimmt den Versuch, die Tradition der materielle Geschichtsphilosophie unter den Randbedingungen der Gegenwart in einer kritischen Weise neu zu beleben. Formal an den Entwurf Oswald Spenglers anschließend werden methodische Anregungen des Wissenschaftshistorikers Thomas Kuhns aufgegriffen und eigene nominalistische methodische Prämissen erarbeitet. Darauf basierend wird ein verlaufstypologischer Modellentwurf entwickelt. Um insbesondere atypische von typischen Instantiierungen des Modells gegeneinander zu kontrastieren werden ausführlich Beispiele aus dem Bereich der Kunstgeschichte diskutiert. Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit möglichen Einwänden gegen eine derartige Theorieentwicklung, wobei insbesondere die Positionen Jacob Burckhardts und Karl Poppers disktutiert werden. Zuletzt wird der Versuch unternommen, den erarbeiteten Ansatz für eine zeitgeschichtliche Positionsbestimmung zu nutzen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
The work attempts to revive the tradition of the material philosophy of history under the conditions of the present in a critical way. Formally following the theory of Oswald Spengler, the methodological suggestions of the historian of science Thomas Kuhn are taken up and own nominalistic methodological premises are worked out. Based on this, a typological process model is developed. In ...
The work attempts to revive the tradition of the material philosophy of history under the conditions of the present in a critical way. Formally following the theory of Oswald Spengler, the methodological suggestions of the historian of science Thomas Kuhn are taken up and own nominalistic methodological premises are worked out. Based on this, a typological process model is developed. In particular, to contrast atypical and typical instantiations of the model against each other, examples from the field of art history are discussed in detail. This is followed by a critical examination of possible objections to such a theory, with particular emphasis on the positions of Jacob Burckhardt and Karl Popper. Finally, an attempt is made to use the developed approach for a interpretation of the contemporary history.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 20 Februar 2019 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Sigmund Bonk |
| Tag der Prüfung | 15 Mai 2018 |
| Institutionen | Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Philosophie > Prof. Dr. phil. habil. Sigmund Bonk |
| Stichwörter / Keywords | Geschichtsphilosophie, Thomas Kuhn, Oswald Spengler, Karl Popper, Jacob Burckhardt, Kulturphilosophie |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-383102 |
| Dokumenten-ID | 38310 |
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