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Wackerbauer, Michael

Sextett, Doppelquartett und Oktett. Studien zur groß besetzten Kammermusik für Streicher im 19. Jahrhundert

Wackerbauer, Michael (2008) Sextett, Doppelquartett und Oktett. Studien zur groß besetzten Kammermusik für Streicher im 19. Jahrhundert. Regensburger Studien zur Musikgeschichte, 6. Hans Schneider, Tutzing. ISBN 978-3-7952-1121-9.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 31 Jul 2019 07:33
Buch
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40596


Zusammenfassung

Welche musikalischen Ideen verfolgte Mendelssohn, als er 1825 das Streichoktett „erfand“? Was unterscheidet den vielstimmigen Streichersatz vom Streichquartett und warum interessierten sich Komponisten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem deutlich zunehmenden Maße für die großen Streicherbesetzungen? Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragestellungen zu einem Repertoire, das ...

Welche musikalischen Ideen verfolgte Mendelssohn, als er 1825 das Streichoktett „erfand“? Was unterscheidet den vielstimmigen Streichersatz vom Streichquartett und warum interessierten sich Komponisten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem deutlich zunehmenden Maße für die großen Streicherbesetzungen? Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragestellungen zu einem Repertoire, das zwischen den Gattungen Streichquartett und Symphonie angesiedelt ist, werden in der vorliegenden Studie gesucht. Erstmals wird der bedeutende Werkbestand, der durch gewichtige Beiträge so prominenter Komponisten wie Boccherini, Pleyel, Mendelssohn Bartholdy, Spohr, Brahms, Dvořák, Čajkovskij oder Schönberg geprägt wurde, in einem übergreifenden Ansatz behandelt. Die Untersuchungen gliedern sich in einen systematischen und einen historischen Teil, dem sich ein umfangreicher Katalog anschließt.

Im ersten Teil werden die wichtigsten satztechnischen Spezifika sowie deren formbildende Kraft auf verschiedenen Ebenen der Faktur systematisch erschlossen. Wie das spezielle Gestaltungspotential großer Streicherbesetzungen in verschiedenen Stilsphären kompositorisch umgesetzt wurde, wird in den nachfolgenden Kapiteln in einem großen chronologischen Bogen dargestellt. Schwerpunkte werden neben dem Sextettrepertoire v. a. bei Spohrs Doppelquartetten und Mendelssohns richtungweisendem Oktett gesetzt, in dem insbesondere Aspekte symphonischer Gestaltungsweisen untersucht werden. Die Beobachtung, dass orchestrale und symphonische Kompositionsstrategien nicht nur in den Oktetten der Mendelssohn-Nachfolge, sondern auch im überwiegenden Teil der parallel entstehenden Sextette als neue Qualität Einzug hielten, bildet die Grundlage für eine ästhetische Neubewertung des Sextettrepertoires nach 1850.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartBuch
ISBN978-3-7952-1121-9
Verlag:Hans Schneider
Ort der Veröffentlichung:Tutzing
Schriftenreihe der Universität Regensburg:Regensburger Studien zur Musikgeschichte
Band:6
Seitenanzahl:508
Datum2008
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Wolfgang Horn und Prof. Dr. Rainer Kleinertz
Tag der Prüfung27 Juli 2006
Zusätzliche Informationen (Öffentlich)Zugl.: Regensburg, Univ., Diss., 2006
InstitutionenPhilosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Musikwissenschaft
Stichwörter / KeywordsKammermusik, Quartett, Quintett, Sextett, Oktett, Doppelquartett, Sonate, Sonatensatzform, Instrumentation, Mendelssohn, Spohr, Boccherini, Brunetti, Albrechtsberger, Galeazzi, Romberg, Leipzig
Dewey-Dezimal-Klassifikation700 Künste und Unterhaltung > 780 Musik
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-405967
Dokumenten-ID40596

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