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Wackerbauer, Michael

Sextett, Doppelquartett und Oktett. Studien zur groß besetzten Kammermusik für Streicher im 19. Jahrhundert

Book

Wackerbauer, Michael (2008) Sextett, Doppelquartett und Oktett. Studien zur groß besetzten Kammermusik für Streicher im 19. Jahrhundert. Regensburger Studien zur Musikgeschichte, 6. Hans Schneider, Tutzing. ISBN 978-3-7952-1121-9.

DOI to cite this document: 10.5283/epub.40596


Abstract

Welche musikalischen Ideen verfolgte Mendelssohn, als er 1825 das Streichoktett „erfand“? Was unterscheidet den vielstimmigen Streichersatz vom Streichquartett und warum interessierten sich Komponisten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem deutlich zunehmenden Maße für die großen Streicherbesetzungen? Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragestellungen zu einem Repertoire, das ...

Welche musikalischen Ideen verfolgte Mendelssohn, als er 1825 das Streichoktett „erfand“? Was unterscheidet den vielstimmigen Streichersatz vom Streichquartett und warum interessierten sich Komponisten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem deutlich zunehmenden Maße für die großen Streicherbesetzungen? Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragestellungen zu einem Repertoire, das zwischen den Gattungen Streichquartett und Symphonie angesiedelt ist, werden in der vorliegenden Studie gesucht. Erstmals wird der bedeutende Werkbestand, der durch gewichtige Beiträge so prominenter Komponisten wie Boccherini, Pleyel, Mendelssohn Bartholdy, Spohr, Brahms, Dvořák, Čajkovskij oder Schönberg geprägt wurde, in einem übergreifenden Ansatz behandelt. Die Untersuchungen gliedern sich in einen systematischen und einen historischen Teil, dem sich ein umfangreicher Katalog anschließt.

Im ersten Teil werden die wichtigsten satztechnischen Spezifika sowie deren formbildende Kraft auf verschiedenen Ebenen der Faktur systematisch erschlossen. Wie das spezielle Gestaltungspotential großer Streicherbesetzungen in verschiedenen Stilsphären kompositorisch umgesetzt wurde, wird in den nachfolgenden Kapiteln in einem großen chronologischen Bogen dargestellt. Schwerpunkte werden neben dem Sextettrepertoire v. a. bei Spohrs Doppelquartetten und Mendelssohns richtungweisendem Oktett gesetzt, in dem insbesondere Aspekte symphonischer Gestaltungsweisen untersucht werden. Die Beobachtung, dass orchestrale und symphonische Kompositionsstrategien nicht nur in den Oktetten der Mendelssohn-Nachfolge, sondern auch im überwiegenden Teil der parallel entstehenden Sextette als neue Qualität Einzug hielten, bildet die Grundlage für eine ästhetische Neubewertung des Sextettrepertoires nach 1850.


Involved Institutions


Details

Item typeBook
ISBN978-3-7952-1121-9
PublisherHans Schneider
Place of PublicationTutzing
Series of the University of Regensburg:Regensburger Studien zur Musikgeschichte
Volume6
Number of Pages508
Date2008
Date of publication31 Jul 2019 07:33
RefereeProf. Dr. Wolfgang Horn and Prof. Dr. Rainer Kleinertz
Date of exam27 July 2006
Additional Information (public)Zugl.: Regensburg, Univ., Diss., 2006
InstitutionsPhilosophy, Art History, History, and Humanities > Institut für Musikwissenschaft
KeywordsKammermusik, Quartett, Quintett, Sextett, Oktett, Doppelquartett, Sonate, Sonatensatzform, Instrumentation, Mendelssohn, Spohr, Boccherini, Brunetti, Albrechtsberger, Galeazzi, Romberg, Leipzig
Dewey Decimal Classification700 Arts & recreation > 780 Music
StatusPublished
RefereedYes, this version has been refereed
Created at the University of RegensburgYes
URN of the UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-405967
Item ID40596

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