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Püschel, Veronika

Progressive Pensions and Labor Supply Incentives

Püschel, Veronika (2024) Progressive Pensions and Labor Supply Incentives. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 28 Jun 2024 07:09
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.58361


Zusammenfassung (Englisch)

Old-age poverty rates are rising in many Western societies as the returns on pay-as-you-go pension systems decline due to demographic aging. To combat old-age poverty, many countries redistribute income through the pension system. This means that people with low earings receive disproportionately high pension payments. In real-world pension systems, such as U.S. Social Security, redistribution ...

Old-age poverty rates are rising in many Western societies as the returns on pay-as-you-go pension systems decline due to demographic aging. To combat old-age poverty, many countries redistribute income through the pension system. This means that people with low earings receive disproportionately high pension payments. In real-world pension systems, such as U.S. Social Security, redistribution is usually based on an individual's total lifetime earnings or pension contributions. However, the literature shows that such pension systems distort the labor supply decisions of working-age individuals. This dissertation shows that a pension system that redistributes based on annual rather than lifetime earnings leads to much better labor market outcomes and welfare gains. In particular, I propose a pension system that subsidizes an individual's extensive margin labor supply decision. I use a structural OLG model that includes a large set of demographics such as gender, marital status, children, education, and a labor supply decision at the intensive and extensive margin to quantify the effects of different pension reforms for different household types. The starting point of each reform is a pure proportional pension system comparable to the German pension system. Pension payments increase in proportion to lifetime earnings. I then introduce different progressive components into the pension system and compare their effects.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Die Altersarmut nimmt in vielen westlichen Gesellschaften zu, da die Erträge der umlagefinanzierten Rentensysteme aufgrund der demografischen Alterung sinken. Um die Altersarmut zu bekämpfen, wird in vielen Ländern das Alterseinkommen über das Rentensystem umverteilt. Dabei erhalten Menschen mit geringem Einkommen unverhältnismäßig hohe Rentenzahlungen. In realen Rentensystemen erfolgt die ...

Die Altersarmut nimmt in vielen westlichen Gesellschaften zu, da die Erträge der umlagefinanzierten Rentensysteme aufgrund der demografischen Alterung sinken. Um die Altersarmut zu bekämpfen, wird in vielen Ländern das Alterseinkommen über das Rentensystem umverteilt. Dabei erhalten Menschen mit geringem Einkommen unverhältnismäßig hohe Rentenzahlungen. In realen Rentensystemen erfolgt die Umverteilung in der Regel auf der Grundlage des gesamten Lebenseinkommens oder der Rentenbeiträge einer Person. Die Literatur zeigt jedoch, dass solche Rentensysteme die Arbeitsangebotsentscheidungen von Personen im erwerbsfähigen Alter verzerren. In dieser Dissertation wird gezeigt, dass ein Rentensystem, das die Umverteilung auf der Grundlage des Jahreseinkommens und nicht des Lebenseinkommens vornimmt, zu wesentlich besseren Arbeitsmarktergebnissen und Wohlfahrtsgewinnen führt. Insbesondere schlage ich ein Rentensystem vor, das die extensive Marge der individuellen Arbeitsangebotsentscheidung subventioniert. Ich verwende ein strukturelles OLG-Modell, das eine Vielzahl von demografischen Merkmalen wie Geschlecht, Familienstand, Kinder, Bildung und eine Arbeitsangebotsentscheidung an der intensiven und extensiven Marge umfasst, um die Auswirkungen verschiedener Rentenreformen für unterschiedliche Haushaltstypen zu quantifizieren. Ausgangspunkt einer jeden Reform ist ein proportionales Rentensystem, das mit dem deutschen Rentensystem vergleichbar ist. Die Rentenzahlungen steigen im Verhältnis zum Lebenseinkommen. Dann führe ich verschiedene progressive Komponenten in das Rentensystem ein und vergleiche ihre Auswirkungen.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum28 Juni 2024
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Fabian Kindermann
Tag der Prüfung24 November 2023
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie
Wirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Ökonomie des öffentlichen Sektors(Professor Dr. Fabian Kindermann)
Stichwörter / Keywordsprogressive pensions, labor supply, employment incentives, female labor supply
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-583619
Dokumenten-ID58361

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